DHS-GCxGC-MS/O-Methode Immer der Nase nach: Aromastoffanalytik von Muttermilch
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Womit lässt sich erklären, dass Babys, kaum auf der Welt und auf dem Bauch der Mutter liegend, aus sich heraus den Weg zur Brust finden? Die Antwort auf diese Frage ist eng verknüpft mit der olfaktorischen Wirkung von Muttermilch.
Kaum hat das Neugeborene den Geburtskanal verlassen, erfüllt es den Kreissaal mit lauter Stimme. Der Vater, wenig hilfreich an der Seite der Gebärenden, darf die Nabelschnur durchtrennen, über die Mutter und Kind über Monate hinweg auf das Engste miteinander verbunden waren. Der Arzt horcht mit dem Stethoskop auf den Herzschlag des Babys, prüft dessen Atmung, Muskelspannung, Reflexe, Hautfarbe. Die Untersuchung bleibt ohne Befund. Die Hebamme kann der Wöchnerin das Neugeborene auf den entblößten Bauch legen.
Was folgt, ist ein von Geburt zu Geburt immergleiches und faszinierendes Schauspiel: Unscharfer Blick, weitgehend immobil und ohne Hilfe nicht überlebensfähig, schuckelt sich das nackte, auf Schutz angewiesene Menschlein zielstrebig an die Brust der Mutter. Umschließt mit den Lippen die Brustwarze und saugt die erste Mahlzeit aus eigener Kraft in sich hinein: wenige Milliliter Kolostrum – genug, um den Kirsch-kleinen Magen zu füllen. Die Erst- oder Vormilch, gebildet in den Drüsen der weiblichen Brust, enthält, was der kleine Kostgänger neben Zuwendung und Wärme braucht: Nährstoffe, Energie und jene Bestandteile, die zur Ausbildung eines Immunsystems und einer funktionierenden Darmflora nötig sind.
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