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Messung des Fettgehaltes in Kartoffeln und Kartoffelprodukten
Jetzt mal Butter bei die ... Chips

Ein Gastbeitrag von Ulf Sengutta, Prokurist, CEM GmbH, und Dr. Tanja Butt, Leiterin Anwendungstechnik und Produktmanagement, Retsch GmbH 5 min Lesedauer

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Ob Pommes Frites oder Kartoffelchips – die Gehalte an Feuchte bzw. Feststoff sowie Fett sind wichtige Kontrollparameter bei der Qualitätskontrolle laufender Lebensmittelproduktionen und der Eingangskontrolle von Rohstoffen. Problematisch ist jedoch die Zeitintensität der Analyse. Ein Mikrowellen- und NMR-Verbundgerät schafft eine schnelle, präzise, universelle, lösungsmittelfreie und kalibrationsfreie Altenative.

Abb.1: Überführen der getrockneten Probe ins NMR Kernresonanzspektrometer (Oracle-Modul)(Bild:  CEM)
Abb.1: Überführen der getrockneten Probe ins NMR Kernresonanzspektrometer (Oracle-Modul)
(Bild: CEM)

Im Lebensmittelbereich ist die Homogenisierung der Probe von besonderer Bedeutung: Für die meisten Analysen werden nur einige Milligramm oder wenige Gramm Probe benötigt, die allerdings die gesamte Ausgangsprobe repräsentieren müssen – auch im Sinne einer Reproduzierbarkeit der Analyse. Proben mit zu großen Partikeln wie Chips oder Pommes Frites müssen generell zerkleinert werden, um dann weiter verarbeitet zu werden.

Grundsätzlich sollte die Probenvorbereitung sowohl an die Probeneigenschaften als auch an die Anforderungen der nachfolgenden Analytik angepasst werden, um falsche Aussagen zu vermeiden. Mahlparameter und Zubehör werden so gewählt, dass die zu untersuchenden Eigenschaften der Probe durch die Behandlung nicht verändert werden. Die Art der Probenvorbereitung und die benötigte Partikelgröße richten sich nach der Analysenmethode. Für die meisten Aufschluss- oder Extraktionsverfahren ist z. B. eine Feinheit von 0,5 mm optimal. Lebensmittel variieren sehr stark in Bezug auf Härte, Feuchte oder Fettgehalt.