Von Kaffee-Genuss bis Todesgefahr Koffein: Überblick zum beliebtesten Wachmacher-Molekül
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Vom Energydrink in der Vorlesung bis zum Kaffee in der Büroküche: Koffein spielt für den Großteil der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Was bewirkt die Substanz im Körper, macht sie wirklich wach? Und wann wird Koffein sogar gefährlich? Ein Überblick zur Welt des bekanntesten biochemischen Wachmachers.
Trotz gestiegener Preise konsumiert jeder Bundesbürger im statistischen Mittel rund 163 Liter Kaffee pro Jahr. Das sind nach Berechnungen des Deutschen Kaffeeverbandes 17 Liter mehr als noch vor 20 Jahren [1]. Das Genussmittel ist in Deutschland fest in der Kultur verankert, ob auswärts im Café, selbst aufgebrüht zu Hause oder zwischen den Meetings im Büro. Zum Tag des Koffeins am 8. Februar werfen wir einen Blick auf den entscheidenden Inhaltsstoff des beliebten Heißgetränks.
Was ist Koffein?
Koffein ist ein Alkaloid, also eine natürliche stickstoffhaltige organische Verbindung. Es findet sich in Kaffeebohnen, Teeblättern, Kakaobohnen, Guarana-Beeren und Kolanüssen, lässt sich aber auch industriell herstellen (s. Exkurs zur chemischen Synthese). Die größten Koffeinmengen gelangen über koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee und Kakao in den Körper. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) wird Koffein aber auch zahlreichen Lebensmitteln zugesetzt – neben Cola und Energydrinks auch Backwaren, Eis und Süßigkeiten. Daneben gibt es Nahrungsergänzungsmittel mit konzentriertem Koffein auf dem Markt [2].
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