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Eppendorf & Science Prize 2025 Manipulation neuronaler Schaltkreise bei Fruchtfliegen: eine preiswürdige Forschung

Quelle: Pressemitteilung Eppendorf 2 min Lesedauer

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Fliegenhirne neu verdrahten, Liebeslust verändern, und 25.000 Dollar Preisgeld gewinnen. Dr. Cheng Lyu von der Stanford University gewinnt den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology für seine Forschung an Fruchtfliegen. Der Postdoktorand entschlüsselte, wie olfaktorische Nervennetzwerke entstehen, und schaffte es durch gezielte Manipulation, das Paarungsverhalten der Tiere zu verändern.

Cheng Lyu, Postdoktorand an der Stanford University, erhält den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2025(Bild:  Eppendorf)
Cheng Lyu, Postdoktorand an der Stanford University, erhält den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2025
(Bild: Eppendorf)

Dr. Cheng Lyu, Postdoktorand an der amerikanischen Stanford University in Kalifornien gewinnt den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology. Der junge Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für seine Arbeit zur Umverdrahtung des olfaktorischen neuronalen Schaltkreises bei Fruchtfliegen.

„Der prämierte Essay von Cheng Lyu beschreibt die molekularen Mechanismen, wie olfaktorische Rezeptorneuronen aus allen potenziellen Kandidaten einen synaptischen Partner auswählen“, sagte Peter Stern, Senior Editor bei Science und Vorsitzender der Preisjury. „Diese Ergebnisse liefern ein tiefgreifendes Verständnis der Prinzipien des Aufbaus neuronaler Schaltkreise.“

„Wir haben herausgefunden, dass der olfaktorische neuronale Schaltkreis der Fliege seine dreidimensionale Struktur aufbaut, indem er den Entwicklungsprozess in eine Reihe von eindimensionalen Schritten unterteilt“, erklärt Lyu. „Indem wir diesen Prozess manipulierten, konnten wir den neuronalen Schaltkreis umverdrahten und das Paarungsverhalten des Tieres verändern.“ Diese Erkenntnisse verknüpfen genetische Variation über den Aufbau neuronaler Schaltkreise mit dem Verhalten von Tieren und ebnen den Weg, um zu erforschen, wie Entwicklungsveränderungen die Gehirnfunktion beeinflussen.

Weitere Arbeiten ausgezeichnet

Zwei Finalistinnen werden ebenfalls ausgezeichnet: Dr. Constanze Depp, Postdoktorandin am Broad Institute of MIT and Harvard, Cambridge, Massachusetts, USA, zur Untersuchung der Rolle von Myelin und Oligodendrozyten bei der Alzheimer-Erkrankung und Sara Mederos, Ph.D., Wellcome Early Career Fellow am Sainsbury Wellcome Centre, University College London, Großbritannien, für ihre Forschung darüber, wie das Gehirn lernt, Angstreaktionen anzupassen und diese unterdrücken zu können.

Eppendorf und das Wissenschaftsjournal Science verleihen den gemeinsamen Preis seit 2002. Seit seiner Einführung hat der Preis mehr als 70 junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet. Die offizielle Übergabe wird am 16. November 2025 in San Diego, USA, während der Woche der Society for Neuroscience stattfinden.

Über den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology

Mit dem jährlichen Eppendorf & Science Prize for Neurobiology werden Nachwuchswissenschaftler für ihre bahnbrechenden Forschungsarbeiten ausgezeichnet. Cheng Lyu ist der 24. Gewinner dieses internationalen Preises, der gemeinsam von Eppendorf und dem Journal Science verliehen wird. Bewerben können sich Forscher, die 35 Jahre alt oder jünger sind und herausragende Beiträge zur neurobiologischen Forschung auf der Grundlage von Methoden der Molekular-, Zell-, System- oder organismischen Biologie geleistet haben. Der Gewinner erhält ein Preisgeld von 25.000 Dollar und wird mit seinem Aufsatz in Science veröffentlicht.

Die nächste Bewerbungsfrist endet am 15. Juni 2026. Mehr Informationen über die Preisträger und den Eppendorf & Science Prize for Neurobiology finden Sie unter www.eppendorf.com/prize.

Originalpublikation: Cheng Lyu, Zhuoran Li, Chuanyun Xu, Jordan Kalai, Liqun Luo: Rewiring an olfactory circuit by altering the combinatorial code of cell-surface proteins, Research Square, 2025 Mar 14:rs.3.; DOI: 10.21203/rs.3.rs-6099298/v1

(ID:50610605)

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