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Milliardeninvestition in Konzernzentrale Merck eröffnet Forschungszentrum für Elektronikanwendungen

| Redakteur: Alexander Stark

Auf dem Campus seiner Konzernzentrale in Darmstadt hat Merck ein neues Forschungszentrum für Elektronikanwendungen eröffnet. Insgesamt 50 Millionen Euro flossen in den Bau des Gebäudes. Das Forschungszentrum ist Teil eines eine Milliarde Euro umfassenden Investitionsprogramms.

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Bis 2025 investiert Merck insgesamt eine Milliarde Euro in seine Konzernzentrale.
Bis 2025 investiert Merck insgesamt eine Milliarde Euro in seine Konzernzentrale.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Um die Zukunftsfähigkeit seines Unternehmenssitzes in Darmstadt sicher zu stellen, will Merck insgesamt eine Milliarde Euro in den Standort investieren. Als Teil dieses Investitionsprogramms hat der Konzern für rund 50 Millionen Euro ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum für Halbleiter- und Displaymaterialien gebaut. Als ein bedeutender Standort für Wissenschaft und Technologie biete der Stammsitz in Darmstadt ein enormes Know-how und umfangreiche Kapazitäten für Forschung und Entwicklung, so Kai Beckmann, CEO Performance Materials und in der Geschäftsleitung von Merck für den Standort Darmstadt zuständig.

Das Gebäude wird künftig die Forschung und Entwicklung für Materialien der nächsten Generation beherbergen: Dazu zählen Displaymaterialen wie innovative Flüssigkristalle und sogenannte Quantenpunkt-Pixel-Farbkonverter (Quantum Dots Pixel Color Converters, QDPCC) ebenso wie Materialien für das Halbleitergeschäft wie Fotolack-Materialien, Dielektrika und Materialien für die gerichtete Selbstausrichtung (Directed Self-Assemby, DSA).

Nach 33-monatiger Bauzeit soll das neue, 11.000 Quadratmeter große Gebäude Büro- und Laborräumlichkeiten für 140 Mitarbeiter bieten. Mit einer Höhe von 38,5 Metern ist das neue Forschungszentrum nun eines der höchsten Gebäude am Darmstädter Standort.

In der Gebäudefassade wurden auf einer Fläche von 300 Quadratmetern die dynamischen Flüssigkristallfenster der Marke Eyrise von Merck eingebaut. Mit diesen Fenstern lässt sich die Sonneneinstrahlung in den Konferenzräumen des Gebäudes auf Knopfdruck regulieren. So schützen sie in Sekundenschnelle gegen Aufheizung und blendende Sonnenstrahlen, ohne den natürlichen Lichteinfall zu behindern.

Das Investitionsprogramm umfasst neben dem neuen Forschungszentrum auch eine neue Membranfabrik für den Geschäftsbereich Life Science, di derzeit gebaut wird. Darüber hinaus plant das Unternehmen den Bau eines neuen Aus- und Weiterbildungszentrums am Standort.

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