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Ausbildungslabor eröffnet Merck kümmert sich um seine Auszubildenden

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Mehr als 100 Mitarbeiter werden derzeit an den Merck-Standorten im Rhein-Main-Gebiet in den Laborberufen ausgebildet. Um diese Ausbildung bestmöglich durchführen zu können, hat das Unternehmen 1,6 Millionen Euro in die Modernisierung seines Ausbildungslabors investiert.

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Rund 1,6 Millionen Euro hat Merck in das neue Ausbildungslabor investiert.
Rund 1,6 Millionen Euro hat Merck in das neue Ausbildungslabor investiert.
(Bild: Merck)

Darmstadt – Merck hat am 25. November seine renovierten Laborräume für die Ausbildung von Laboranten feierlich in Betrieb genommen. Merck investiert damit erheblich in die Qualität seiner Berufsausbildung und setzt auch hinsichtlich Arbeitsplatzergonomie und Sicherheit Standards für die Zukunft. In nur sechs Monaten wurden die nicht mehr zeitgemäßen Laborräume saniert und modernisiert. Entstanden ist ein heller und freundlicher Lernort, dessen Ausstattung sich am Stand der Technik orientiert. Dazu investierte Merck in Darmstadt gut 1,6 Millionen Euro.

Neue Labore für praxisnahe Berufsausbildung

Das umgestaltete Ausbildungslabor offiziell in Betrieb nahmen Werkleiter Sigmar Herberg und Thomas Koppe, verantwortlich für die Berufsausbildung bei Merck. Gemeinsam mit Vertretern des Betriebsrates und der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung durchschnitten sie ein Band und gaben damit die neuen Arbeitsplätze frei. „Eine qualitätsvolle und inhaltlich nachhaltige Berufsausbildung betrachten wir als Fundament unserer Personalentwicklung. Sie soll den Fachkräftebedarf für unsere Standorte im Rhein-Main-Gebiet, aber auch darüber hinaus sicherstellen. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem neuen Ausbildungslabor einen attraktiven Lernort schaffen, an dem wir eine praxisnahe Berufsausbildung anbieten können. Das hilft uns, vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auch in Zukunft unseren Bedarf an qualifizierten Laborfachkräften zu decken“, erklärte Thomas Koppe. Merck stellt für seine Standorte im Rhein-Main-Gebiet jährlich rund 170 neue Auszubildende ein. Derzeit lernen dort mehr als 500 junge Menschen, davon ein Viertel in Laborberufen. Die ausgebildeten Laboranten arbeiten bei Merck vorrangig in der Forschung und Entwicklung sowie in der Qualitätssicherung.

Dass in die Modernisierung der Laborausbildung investiert werde, wertete Werkleiter Sigmar Herberg als klares Bekenntnis zur Berufsausbildung am Standort Darmstadt. „Gleichzeitig ist das ein deutliches Signal dafür, dass für Merck neben akademischen Qualifikationen auch die Fachberufe eine hohe Bedeutung haben bei dem Ziel, als Unternehmen auch in Zukunft neue Technologien und hochwertige Produkte zu entwickeln“, sagte Thomas Koppe. Die Berufsausbildung müsse die Standards des Unternehmens für die Zukunft sicherstellen und sich kontinuierlich modernisieren.

32 Laborarbeitsplätze eingerichtet

Auf rund 310 Quadratmeter Fläche wurden 32 moderne und komfortable Laborarbeitsplätze eingerichtet, die höchsten Ansprüchen an Arbeitssicherheit und Ergonomie genügen. Dazu gehören auch 18 neue Laborabzüge, in denen chemische Reaktionen ablaufen. Das Labor wird nun energieeffizienter durch Wärmerückgewinnung aus der Abluft betrieben und mittels energiesparender und augenschonender LED-Technik beleuchtet. Die leistungsfähige Lüftungsanlage sorgt für ein gutes Klima im Lehrbetrieb. Auch dem Aspekt der Inklusion wurde Rechnung getragen: Zwei der Laborarbeitsplätze und die vier Arbeitsplätze der Ausbilder sind höhenverstellbar, so dass auch Körperbehinderte oder Rollstuhlfahrer sowie kleine und besonders große Menschen hier problemlos und ergonomisch arbeiten können

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