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Laborgeräte Mieten als Alternative

Autor / Redakteur: Laurence Brach-Papa* und Kathrin Schindl* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Der Gerätepark in einem Labor ist kostspielig und je nach Probenaufkommen auch nicht immer ausgelastet. Warum das Mieten von Laborgeräten eine Alternative gegenüber dem Kauf darstellen kann, lesen Sie in diesem Beitrag.

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1 Die derzeitige wirtschaftliche Situation zwingt viele Unternehmen dazu, sich für andere Finanzierungsmöglichkeiten als den Kauf zu entscheiden.
1 Die derzeitige wirtschaftliche Situation zwingt viele Unternehmen dazu, sich für andere Finanzierungsmöglichkeiten als den Kauf zu entscheiden.
( Bild: Fotolia.com )

Hin und hergerissen zwischen den sich ständig verändernden und immer unvorhersehbareren finanziellen und wirtschaftlichen Umständen, wird es für Firmen heutzutage immer schwieriger, den Geräte-Bedarf im Labor zu erfüllen. Geschäftsführer, Finanzdirektoren und Einkaufsleiter befinden sich oft im Dilemma zwischen „wissenschaftlich Nötigem“ und „wirtschaftlich Machbaren“.

Hinzu kommt der aktuelle Kontext der Wirtschaftskrise. Die Zeiten sind alles andere als rosig und Entscheidungen für Investitionen durchzusetzen, wird immer häufiger zu einem erfolglosen Geduldsspiel, denn:

  • Budgets werden gekürzt oder vertagt,
  • die Unternehmenslage ist eher unklar oder
  • die Nachhaltigkeit von Projekten ist unberechenbar.

Alternative: Gerätemiete

Eine einfache Lösung für diese Problematik kann die Miete von Analysegeräten sein. Sie bietet eine attraktive Alternative zur sofortigen Anschaffung oder zu einem Leasing. Hier tritt zugleich die Frage auf, warum also die Miete im Laborbereich noch nicht sehr verbreitet ist, wo sie doch in Bezug auf Geräte der Büro- und Datentechnik heute Gang und Gäbe ist. Was das Mieten von Computern und Betriebssystemen, Druckern, Kopierern oder Faxgeräten anbelangt liegen die Gründe auf der Hand: die kurze Lebensdauer und der schnelle Wertverlust der Produkte sowie die zeit- und kostenaufwändige Wartung.

Generell erlaubt es die Miete weiterhin, sich leichter den sich verändernden Umständen anzupassen und dabei insgesamt Kosten einzusparen. Was nützt einem letztlich ein Gerät, das in der Ecke steht, weil es entweder technisch längst überholt ist oder es ganz einfach nicht mehr gebraucht wird? Die Miete erscheint demnach auch für den Laborbereich als zeitgemäße Lösung. Flexibilität ist das alles entscheidende Merkmal und sicherlich auf den Nenner gebracht der Hauptvorteil der Miete von Laborgeräten. Daneben gibt es aber auch weitere Vorteile:

  • Einfachheit,
  • Schnelligkeit,
  • buchhalterische Handhabung als Operate Expense möglich (Steuer-Vorteile),
  • anpassungsfähige Bindungsdauern und
  • Rückgabe oder Kauf des Materials als Optionen.

Was eventuelle Zusatzleistungen anbelangt, so bieten einige Mietfirmen zur eigentlichen Miete des Geräts auch die komplette Service-Palette (IQ/OQ, Einweisung, Wartung und weitere Serviceleistungen) an. Einer der Vorreiter auf dem Gebiet der Vermietung von Laborgeräten ist das Unternehmen Bios Analytique – europäischer Partner von Agilent Technologies.

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