Lichtaktivierbare Polymer-Nanopartikel entwickelt Mit Kupfer und Licht gegen therapieresistenten Krebs
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Kupferhaltige Wirkstoffe gelten als vielversprechender Ansatz für die Behandlung therapieresistenter Tumoren. Forschende der Ruhr-Universität Bochum entwickelten lichtaktivierbare Polymer-Nanopartikel, die Kupfer-Komplexe gezielt in Krebszellen freisetzen und dort die neuartige Form des programmierten Zelltods „Cuproptose“ auslösen.
Trotz erheblicher Fortschritte in der Krebsmedizin zählen Tumorerkrankungen weiterhin zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Klassische Chemotherapeutika wie Cisplatin greifen meist in zentrale Prozesse der Zellteilung ein oder lösen bestimmte Arten des Zelltods wie Apoptose aus. Viele Tumorzellen entwickeln jedoch im Verlauf der Behandlung komplexe Resistenzmechanismen. Dazu gehören u. a. eine verringerte Wirkstoffaufnahme, verstärkte DNA-Reparaturprozesse, eine erhöhte Aktivität von Efflux-Transportern oder Veränderungen in Signalwegen des programmierten Zelltods. So genannte multi-resistente Tumoren sind dabei besonders problematisch. Sie zeigen nicht nur Resistenz gegenüber einem einzelnen Medikament, sondern gleichzeitig gegenüber mehreren strukturell unterschiedlichen Wirkstoffen. In der klinischen Praxis führt dies häufig zu Therapieversagen und begrenzten Behandlungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund gewinnen alternative Formen des programmierten Zelltods zunehmend an Bedeutung.
Cuproptose – neu entdeckter kupferabhängiger Zelltodmechanismus
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