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Interview: Recyclierbares Adsorbermaterial für die PFAS-Entfernung
Mit PFAS-Adsorber-Perlen gegen die Ewigkeit

Das Gespräch führte Dr. Ilka Ottleben 5 min Lesedauer

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Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) sind in Böden, Gewässern und in Lebewesen allgegenwärtig. Eine optimale Lösung, die potentiell gesundheitsschädlichen „Ewigkeitschemikalien“ insbesondere aus unserem Trinkwasser zu entfernen, existiert bisher jedoch nicht. Ein interdisziplinäres Forscherteam will dazu nun eine gleichermaßen effiziente wie nachhaltige Methode entwickeln.

Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, da sie extrem persistent sind und weder in der Umwelt noch im Körper abgebaut werden. (Symbolbild)(Bild:  SERHII - stock.adobe.com / KI-generiert)
Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) werden als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, da sie extrem persistent sind und weder in der Umwelt noch im Körper abgebaut werden. (Symbolbild)
(Bild: SERHII - stock.adobe.com / KI-generiert)

PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) sind als langlebige, mobile und schwer abbaubare Chemikalien bekannt, die extrem lange in der Umwelt und im Körper nachweisbar sind. Warum sind PFAS so gefährlich?

Dr. Jana Falkenhagen: Diese Chemikalien fallen bei der Herstellung, Verwendung und Entsorgung verschiedenster Alltagsgegenstände wie z. B. Outdoorkleidung, Kaffeebechern, Kosmetik, Fast-Food-Verpackungen, Imprägniersprays, Zahnseide, Backpapier, Feuerlöschschaum, Skiwachs, Polsterreinigern und sogar in einigen Medizinprodukten wie chirurgischen Instrumenten oder Stents an. Sie werden auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet, da sie extrem persistent sind und weder in der Umwelt noch im Körper abgebaut werden. Infolgedessen reichern sie sich in Böden, Gewässern und in Lebewesen an.