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Digitales Laborbuch

Mobile Apps erobern die Forschung

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„Die Entwicklung von mobilen Apps in einem streng regulierten Umfeld ist kein Kinderspiel“, so Mathias Schäffner, Chefentwickler und Mitgründer von Labfolder. „Versionierung, Beibehaltung der Originaldaten bei der Bildbearbeitung sowie viele andere, für die Forschungsrichtlinien wichtige Funktionen zu implementieren und gleichzeitig hohe Benutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit zu garantieren, ist eine große Herausforderung.“

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Das mobile Endgerät als Messgerät

Mit den technischen Neuerungen, die mobile Apps im täglichen Leben bereitstellen, müssen nun auch die Forschungsinstitute, Universitäten und forschende Unternehmen mithalten - Die Tatsache, dass in den meisten Laboren immer noch Papiernotizbücher für die Dokumentation und Archivierung von wichtigen Ergebnissen benutzt werden, zeigt dies eindrucksvoll.

„Das mobile Endgerät als universelles Messgerät kommt.“, da ist sich Dr. Simon Bungers, CEO und Mitgründer von Labfolder sicher. „Apps, die zum Beispiel ein Smartphone in einen Geigerzähler umfunktionieren, sind derzeit zwar eher als noch Spaßanwendungen, als dass sie ernsthaft in der Forschung angewandt werden könnten noch zu wenig sensitiv, um in der Forschung angewandt werden zu können. Aus der Kombination von App und Hardware-Erweiterung für mobile Endgeräte wie Thermometer erwachsen jedoch spannende Möglichkeiten für eine schnellere und genauere Datenerfassung ohne Medienbrüche“.

Auch die zunehmende Kommunikationsfähigkeit von üblichen Laborgeräten wie Spektrometern, pH-Messgeräten und Zentrifugen, die ihre Messergebnisse und Laufzeiten direkt per Wlan in das digitale Laborbuch des Forschers übertragen können, tragen dazu bei, dass Laborergebnisse in naher Zukunft exakter festgehalten werden können.

„Auch wenn dies nur als ein kleiner Schritt erscheint - wenn bei der Entwicklung eines Medikaments, die normalerweise Jahre bis Jahrzehnte dauert, durch eine mobile, digitale Infrastruktur auch nur wenige Monate gespart werden können, so ist es das wert. Nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht und aus ökonomischen Gründen, sondern auch aus Sicht der Menschen, die neue Medikamente dringend brauchen.“, schließt Florian Hauer, COO Mitgründer von Labfolder.

Hier geht es direkt zu den Apps:

Im Apple App Store: https://itunes.apple.com/us/app/labfolder/id809748726

Im Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.labfolder.android

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