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Sartorius bietet Lösungen für Labor und Bioprozess

Partner von Gewicht

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LABORPRAXIS: Frau Storm, in den vergangenen Jahren ist Sartorius stark gewachsen und hat sich dabei auch im Labor deutlich breiter aufgestellt. Welche Strategie verfolgen Sie hiermit?

Storm: Sartorius will zukunfts- und kundenorientiert wachsen. Dabei möchten wir neue Märkte erschließen, und in bestehenden Märkten mit innovativen Technologien erfolgreich sein. Einen starken Fokus legen wir dabei auf Kunden in Entwicklungslaboren der biopharmazeutischen Industrie und der öffentlichen Forschung. Diese unterstützen wir dabei, ihre Forschungsergebnisse schneller und sicherer in den klinischen Einsatz zu überführen.

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LABORPRAXIS: Haben Sie deshalb auch die beiden US-Unternehmen IntelliCyt und Essen BioScience zugekauft?

Storm: Korrekt. Nachdem wir im letzten Jahr bereits durch den Erwerb von IntelliCyt in das Arbeitsgebiet Bioanalytik eingestiegen sind, haben wir mit der diesjährigen Übernahme von Essen das Portfolio unserer Laborsparte um eine weitere und einzigartige Technologie ausgebaut. Mit dem IncuCyte S3 von Essen BioScience bieten wir eine neuartige kamerabasierte Lösung, mit der über längere Zeiträume hinweg lebende Zellen visualisiert und analysiert werden können, ohne diese einem Inkubator entnehmen zu müssen.

LABORPRAXIS: Überschneiden sich die Systeme zur Zellanalytik von IntelliCyt und Essen eigentlich nicht?

Storm: Nein, ganz im Gegenteil. Aufgrund komplementärer Anwendungsgebiete stellen beide Systeme vielmehr eine perfekte Passung dar. Mit den Hochdurchsatzanalysen des IQue-Screeners von IntelliCyt einerseits sowie den bildgebenden Verfahren von Essen andererseits bieten wir der Industrie das breiteste und zugleich innovativste Zellanalytik-Portfolio für die Erforschung neuer medizinischer Wirkstoffe.

LABORPRAXIS: Diese Akquisen scheinen perfekte Bindeglieder zwischen Ihrer Labor- und Bioprozess-Sparte zu sein.

Storm: In der Tat. Mit den letzten Akquisitionen haben wir die Position beider Konzernsparten deutlich stärken können und schaffen zugleich Synergien – sowohl intern als auch für unsere Kunden. Denen wollen wir Lösungen entlang der gesamten biopharmazeutischen Prozesskette bieten und das schließt insbesondere auch den Bereich Drug Discovery ein – hier sind wir durch die Akquisitionen einen entscheidenden Schritt weiter gekommen.

LABORPRAXIS: Mit dem starken Wachstum und dem erweiterten Produktportfolio gehen sicher auch hohe Anforderungen an Ihre Mitarbeiter einher. Wie reagieren Sie darauf?

Storm: Hohe Anforderungen, ja, aber auch große Chancen. Um Technologieführer zu sein, fordert Sartorius seine Mitarbeiter, unterstützt sie jedoch durch Weiterbildungen und Forschungskooperationen dabei, mit technologischen und organisatorischen Veränderungen Schritt zu halten. Gerade weil wir wachsen und uns dynamisch entwickeln, sind wir ein besonders attraktiver Arbeitgeber, der Mitarbeitern berufliche Perspektiven auf internationaler Ebene, spannende Aufgaben und Sicherheit bietet.

LABORPRAXIS: Am Unternehmenssitz in Göttingen werden derzeit viele Bauprojekte sowohl für die Produktion als auch Verwaltung durchgeführt. Was bedeuten diese für den Standort?

Storm: Der rasch wachsende Sartorius Campus ist ein starkes Signal für Göttingen und die Region Süd-Niedersachsen, gleichermaßen aber auch für unsere Mitarbeiter und Kunden. Die neue Konzernzentrale vereint zwei Göttinger Standorte und bietet ein neues, tolles Arbeitsumfeld, mehr Kapazitäten für Produktion und Administration, die wir für unser künftiges Wachstum benötigen.


Vielen Dank für das Gespräch.

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