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Bayer trennt sich von Material Science

Paukenschlag bei Bayer

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Was heißt das für die Mitarbeiter?

Neben dem Kündigungsschutz enthält die neue Vereinbarung zur Beschäftigungssicherung eine Reihe weiterer Elemente. So ist vorgesehen, dass beide Unternehmen weiter in den Erhalt und Ausbau der deutschen Standorte investieren. Auch in den kommenden Jahren sollen in den zwei Gesellschaften jährlich insgesamt mindestens 660 Ausbildungsplätze angeboten und die Zahl der unbefristeten Übernahmen deutlich angehoben werden.

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Zudem ist vereinbart, dass beide Unternehmen zusammen mindestens 175 Hochschulabsolventen pro Jahr neu einstellen werden. Darüber hinaus sollen erforderliche Personalmaßnahmen weiterhin mit den bisherigen Instrumenten sozialverträglich gestaltet werden. „Wir begrüßen diese Vereinbarungen ausdrücklich, denn sie tragen entscheidend dazu bei, die Beschäftigung am Heimatstandort Deutschland in beiden Unternehmen längerfristig zu sichern. Sie sind ein weiterer Beleg für das erfolgreiche Modell der bei Bayer entwickelten Sozialpartnerschaft", erklärte Peter Hausmann, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE.

Laut Dekkers sei Material Science gut aufgestellt und verfüge heute über wettbewerbsfähige, sehr moderne Großanlagen. In diese habe man auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kontinuierlich investiert, betonte Dekkers. Als Beispiele nannte der Vorstandsvorsitzende die World-Scale-Produktionsanlagen im chinesischen Shanghai oder auch die neue TDI-Anlage in Dormagen, die im Dezember offiziell in Betrieb genommen werden soll. Allein zwischen 2009 und 2013 investierte Bayer im Material-Science-Bereich gut 3,8 Milliarden Euro in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung.

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