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7,8 Milliarden Euro für Forschung Pharmaforschung in Deutschland auf historischem Höchststand

Redakteur: Alexander Stark

Die forschenden Pharma-Unternehmen haben 2019 ihre Forschungsaufwendungen für die Entwicklung neuer Arzneimittel in Deutschland um rund 6% auf 7,8 Milliarden Euro gesteigert. Das ist die höchste jemals erfasste Summe für Medikamenten-Forschung innerhalb eines Jahres.

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Die Pharmaforschung in Deutschland hat in den letzten Jahren beachtliche Erfolge vorzuweisen.
Die Pharmaforschung in Deutschland hat in den letzten Jahren beachtliche Erfolge vorzuweisen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Berlin – Mit beinahe 8 Milliarden Euro ist die Pharmabranche in Deutschland die forschungsintensivste Industrie in Deutschland. Es ist also nicht verwunderlich, dass die Branche in den letzten Jahren beachtliche Erfolge vorzuweisen hat: Bei neuen Krebsmedikamenten, der Erfindung einer neuen Generation von Arzneimitteln zur Schlaganfallprophylaxe oder bei der Entwicklung von Corona-Impfstoffen. Und vieles, was hier erfunden wurde, wird auch in Deutschland produziert.

Han Steutel, Präsident des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland (vfa) betont, dass Deutschland auf Wertschöpfungsketten angewiesen sei, die in Innovationen ihren Ausgangspunkt hätten. Hier würden die forschenden Arzneimittelhersteller über die letzten Jahre eine immer wichtigere Rolle innerhalb der deutschen Industriebranchen spielen. In den aktuellen Höchstständen sieht er noch nicht das Ende der Entwicklung. Neben der Entwicklung neuer Arzneimittel sieht der Verbandspräsident auch in Prozessinnovationen - also der Art wie Medikamente hergestellt werden - ein Markenzeichen des deutschen Pharmastandortes: Die Verknüpfung von Forschung und Produktion sei ein Thema, das in der Corona-Pandemie die ganze Branche überall auf der Welt bewege. Gerade hier könne Deutschland punkten, so Steutel weiter.

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