Polymerkapseln, die sich selbst entsorgen (Wissenschaftsbild des Tages)
Federn gehören zu den komplexesten Hautanhängen im Tierreich. Wissenschaftler der Universität Genf haben wichtige Erkenntnisse über die Entwicklung von Federn und deren Evolution von Dinosauriern zu Vögeln gewonnen. Ihre Ursprünge gehen auf so genannte Proto-Federn zurück – einfache, röhrenförmige Strukturen, die vor etwa 200 Millionen Jahren bei Dinosauriern entstanden.
Die Forschung konzentrierte sich auf den so genannten Sonic Hedgehog (Shh) Signalweg, der eine wichtige Rolle bei der embryonalen Entwicklung von Schuppen, Haaren und Federn spielt. In Experimenten wurde dieser Signalweg gehemmt, was zur Bildung unverzweigter Knospen führte, die den vermuteten frühen Proto-Federn ähnelten.
Das Bild zeigt Federknospen zwölf Tage nach Inkubation. Sie entsprechen den Ästen der zukünftigen Daunenfeder.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 27.3.2025
Bildquelle: Rory Cooper & Michel Milinkovitch: Federknopsen, Am zwölften Tag der Inkubation zeigen die Federknospen longitudinale Bereiche unterschiedlicher Zellendichte, die den Ästen der zukünftigen Daunenfeder entsprechen. (CC BY 4.0) (Bild: Rory Cooper & Michel Milinkovitch (CC BY))

