Polymerkapseln, die sich selbst entsorgen (Wissenschaftsbild des Tages)
Glioblastome sind schwer zu behandeln und führen zu einer hohen Sterblichkeitsrate. Eine Studie der Universität São Paulo hat das prionartige Protein als Schlüsselfaktor bei der Entwicklung von Glioblastomen identifiziert. Prione sind infektiöse Proteine, die andere Proteine in eine schädliche, abnorme Form umwandeln können und neurodegenerative Krankheiten verursachen.
Durch den Einsatz der CRISPR-Cas9-Technologie blockierten die Forscher die Produktion des prionartigen Proteins in diesen Zellen, was deren Wachstum und Invasionsfähigkeit verringerte. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das prionartige Protein ein potenzielles therapeutisches Ziel für zukünftige Glioblastom-Behandlungen darstellt.
Das Bild zeigt Glioblastom-Stammzellen mit fluoreszierender Markierung für das Prionprotein (rot), CD44-Protein (grün) – ein Marker für Krebsstammzellen – und Zellkern (blau).
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Wissenschaftsbild des Tages vom 25.3.2025 (Bild: Marilene Hohmuth Lopes and Mariana Prado/ICB-USP)

