Polymerkapseln, die sich selbst entsorgen (Wissenschaftsbild des Tages)
Die Nervenzellen wieder wachsen lassen: Dies soll mit Ibogain gelingen, einem psychoaktiven Stoff. Er wird normalerweise aus Pflanzen gewonnen und ist damit nur eingeschränkt verfügbar. Forscher der UC Davis haben nun aber eine Methode zur vollständigen Synthese von Ibogain entwickelt.
Die synthetisierten Moleküle zeigten bemerkenswerte Effekte auf das Wachstum und die Vernetzung von Neuronen und könnten bei der Behandlung von Suchterkrankungen und Depressionen eine Rolle spielen. Die Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten, Ibogaine und verwandte Verbindungen sicherer und effektiver zu nutzen, ohne auf die begrenzten natürlichen Ressourcen angewiesen zu sein. Dies könnte zur Entwicklung von Medikamenten führen, die die gleichen therapeutischen Vorteile bieten, aber weniger Risiken aufweisen.
Im Bild oben zu sehen ist ein Neuron, das mit dem Ibogain-Analogon (-)-10-Fluoroibogamin behandelt wurde, welches außergewöhnliche Effekte auf das Wachstum und die Verbindung von Neuronen zeigte.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 4.3.2025 (Bild: Andy Domokos/UC Davis)

