Polymerkapseln, die sich selbst entsorgen (Wissenschaftsbild des Tages)
Die dünnsten Fasern mit einer Auflösung von bis zu 1,5 Mikrometern können mit einer speziellen 3D-Drucktechnik hergestellt werden, die sehr feine, kontinuierliche und weiche Fasern produziert.
Mit dieser Technik soll es künftig möglich sein, natürliche Mikrofasern nachzubilden, wie sie in der Seide von Spinnen oder den Abwehrfasern von Schleimaalen vorkommen. Spezielle Techniken im Druckprozess verringern die Oberflächenspannung und verhindern, dass die Fasern brechen.
Die Methode verwendet den eingebetteten 3D-Druck, bei dem das Material nicht in der Luft, sondern in einem Stützmedium wie Gel abgelagert wird. So lassen sich komplexe Geometrien herstellen – ohne zusätzliche Stützstrukturen, die später entfernt werden müssen. Das Druckmaterial wird sofort im Gel gehärtet, wodurch es vor dem Reißen geschützt wird.
Das Bild zeigt eine spiralförmige Struktur, die mit der neuen 3D-Drucktechnik am Grainger College of Engineering der University of Illinois erzeugt wurde.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 20.2.2025 (Bild: M. Tanver Hossain - The Grainger College of Engineering at the University of Illinois Urbana-Champaign)

