Polymerkapseln, die sich selbst entsorgen (Wissenschaftsbild des Tages)
Forscher, die mit Nanoteilchen arbeiten, verbringen normalerweise viel Zeit mit dem Zählen und Messen dieser winzigen Partikel. Dabei kann künftig ein neues KI-Modell helfen. Wissenschaftler der Universität Konstanz haben ein Programm entwickelt, das auf der „Segment Anything Model“-Technologie von Meta basiert. Es erfasst und vermisst automatisiert Nanoteilchen auf mikroskopischen Bildern, auch bei komplexen aneinandergereihten oder nicht perfekt runden Partikeln, so wie im Bild oben.
Dies spart den Forschern Zeit und ist präziser und fehlerfreier als manuelles Zählen der Partikel in Mikroskopiebildern. Die neue KI-Routine, alle hierfür notwendigen Codes sowie die Daten der Studie stellt das Forschungsteam als Open-Access über Git-Hub sowie über Kondata zur Verfügung, um auch anderen Forschenden die Arbeit hiermit zu ermöglichen und den Austausch untereinander voranzutreiben.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 18.2.2025 (Bild: Universität Konstanz)

