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Software für Elementanalysen Schnelle, semiquantitative ICP‑OES‑Analysen für moderne Labore

Quelle: Pressemitteilung SPECTRO Analytical Instruments 1 min Lesedauer

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Künstliche Intelligenz statt Kalibrationskurven: Spectro Analytical Instruments bringt eine ICP-OES-Software auf den Markt, die unbekannte Proben semiquantitativ analysiert – ohne aufwendige Methodenentwicklung. Spectro AI Quant identifiziert laut Hersteller alle enthaltenen Elemente und schätzt deren Konzentration mithilfe maschinellen Lernens.

Der Spectro AI Quant(Bild:  Spectro)
Der Spectro AI Quant
(Bild: Spectro)

Spectro Analytical Instruments hat mit Spectro AI Quant eine neue Software für semiquantitative ICP-OES-Analysen veröffentlicht. Sie ermöglicht laut Anbieter schnelle und unkomplizierte semiquantitative Elementanalysen von unbekannten Proben. Die Software nutzt die Leistungsfähigkeit künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens, um die enthaltenen Elemente in einer unbekannten Probe zu identifizieren sowie deren Konzentrationen abzuschätzen. Damit entfällt die manuelle Auswahl von Elementen und Spektrallinien ebenso wie die aufwendige Vorbereitung verschiedener Standards oder die Kalibration einer Methode. Wenige Klicks genügen – und innerhalb von Minuten liegt ein aussagekräftiges semiquantitatives Analyseergebnis vor, heißt es in einer Pressemeldung. Die Software verwendet anstelle traditioneller Bibliotheken eine neu entwickelte Linienbibliothek mit rund 44.000 Spektrallinien aller 75 mittels ICP‑OES analysierbaren Elemente. Jedes Element ist auf Basis empirischer Messungen eindeutig charakterisiert, einschließlich normalisierter Empfindlichkeitsinformationen für jede einzelne Spektrallinie. Im Gegensatz zu anderer Software entfällt die aufwendige Anpassung der Modelle an das jeweilige Gerät durch Messen von Referenzstandards. Stattdessen wird lediglich eine einzige Probe zur Normalisierung der Trainingsdaten verwendet. Diese Probe kommt bereits bei der Wellenlängenkalibration zum Einsatz – der Spectro-Methode zur Normalisierung der Wellenlängenskala. Dadurch lassen sich Trainingsdaten problemlos zwischen Geräten übertragen und stehen sofort zur Verfügung. Die Software kann die Entwicklung neuer analytischer Methoden deutlich beschleunigen, heißt es von Spectro Analytical Instruments. Wenn die semiquantitative Messung bereits ausreichend zuverlässige Ergebnisse liefert, können Anwender bei bestimmten Proben sogar vollständig auf eine Methodenentwicklung verzichten.

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