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Tablettencoating

Sprühdüsen für das Tablettencoating in Forschungslaboren

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Konstruktives Geschick war bei der Verkleinerung der Reinigungsnadel gefragt, welche die Mündung am Frontbereich der Düse verschließt und sauber hält, wie Gerstner erklärt: „Die geforderte Formstabilität der Nadeln konnten wir nur durch die neueste Herstellungstechnik erreichen. Zusätzlich mussten wir eine Peristaltikpumpe und eine Schlauchverbindung finden, die diese geringen Lackmengen mit einer vernünftigen Drehzahl fördern können.“ Denn man muss darauf achten, dass auch während der Quetschphase des Schlauchs die Flüssigkeit ohne Unterbrechung in der Düse ankommt.

Ein Schlauch mit einer lichten Weite von 1,6 mm war die Lösung und ließ die Formier- und Zerstäubungsluftdrücke wieder auf 1 bis 2 bar ansteigen. Für einen Durchsatzbereich von 1 bis 3 g/min kann so konstant eine tröpfchengroße Menge des Lacks in die Sprühdüse gepumpt werden. „Zurzeit testen erste Anlagen- und Lackhersteller die Nano-ABC-Düsen, mit denen wir in Zukunft für das Tablettencoating ein perfektes Upscaling von den ersten Tests mit dem Tischgerät über Laboranlagen bis hin zu Produktionsprozessen ermöglichen wollen“, so Gerstner.

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* Der Autor ist Volontär bei PROCESS.E-Mail-Kontakt: tobias.hueser@vogel.de

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