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Die Studie zeigt jedoch, dass kleinere Unternehmen in fast allen Rekrutierungsanstrengungen deutliche Defizite gegenüber größeren haben. Während Konzerne die ganze Bandbreite an Möglichkeiten ausschöpfen, setzen KMU meist auf klassische Wege: Online-Jobportale, die eigene Webseite oder Print-Anzeigen.
Standortfaktoren helfen im „War of Talents“ zu punkten
Einiges an Potential im Hinblick auf die Gewinnung neuer Mitarbeiter bergen auch die Standortfaktoren. Dies jedoch wird von Unternehmen noch zu wenig realisiert. Denn bei den von Mittelständlern besonders begehrten Hochschulabsolventen, Studenten und Schülern stehen Top-Gehalt, Attraktivität des Arbeitgebers sowie die Position zwar an erster Stelle.
Unmittelbar danach müssen aber Angebote folgen, die das Lebensumfeld der „Generation Y“ erfassen. Stichwort: Work-Life-Balance. Während große Unternehmen Standortfaktoren bereits aktiv zur Mitarbeiter-Gewinnung nutzen, herrscht bei KMU in diesem „War of Talents“ noch Nachholbedarf.
Frauen, Generation 50+ – hier liegt Potential brach
Aus den Ergebnissen der Studie ist zudem abzuleiten, dass ältere Fachkräfte weiterhin eher verkannt werden – solange ausreichend junge Nachwuchskräfte gewonnen werden können. Egal ob Unternehmen in Ballungszentren oder auf dem Land: 38 % der Befragten sehen in der aktiven Umwerbung Älterer gar keine Option.
Die in der Politik so viel diskutierte Frauenförderung erachten die Studienteilnehmer als mit Abstand am wenigsten wichtig. Nur 10 % sagen, dass Frauen in Fachpositionen ihre Unternehmens- und Personalpolitik stark oder sehr stark beeinflussen. Vergleicht man KMU mit großen Unternehmen, so fällt auf, dass der Wert noch deutlich niedriger liegt.
Den aktuellen Studienbericht„HR-Trends im Mittelstand“ können Sie auf der Seite der QRC-Group kostenlos herunterladen.
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