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Aus der Form: Während das so genannte Heterochromatin im Zellkern einer normalen Satellitenzelle (markierte Zelle links) im Elektronenmikroskop eine charakteristische dunkle Färbung aufweist, ist der DNA-Faden bei einer Satellitenzelle ohne Pax7 (rechts) wesentlich weniger stark kondensiert. Dadurch erscheint der Zellkern heller. (MPI für Herz- und Lungenforschung)
Muskulatur

Muskelkraft aus dem Labor

Anders als der Herzmuskel besitzt die Muskulatur der Fortbewegungsorgane die Möglichkeit der Selbstheilung. Verantwortlich hierfür sind muskelspezifische Stammzellen, die auch als Satellitenzellen bezeichnet werden. Bei Bedarf vermehren sich diese auf den Muskelfasern liegenden Zellen und ersetzen geschädigte Muskelzellen. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung haben jetzt die Rolle eines wichtigen Faktors innerhalb der Regulation der Selbstheilung aufklärt. Dies könnte zukünftig auch dazu genutzt werden, optimale Bedingungen für die Gewinnung von Ersatz-Stammzellen im Labor zu schaffen.

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 (Bild: Fraunhofer UMSICHT)
Notduschen

Labor-Sicherheitsnotduschen im Test

Wie effektiv spülen Notduschen Gefahrstoffe tatsächlich vom Körper? Dies hat man am Fraunhofer-Institut in Oberhausen untersucht. Warum die Ergebnisse einen Einfluss auf die aktuellen Normen haben sollten, erläutert Dr.-Ing. Ulrich Seifert im LP-Interview.

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Die Nano-SIMS ist ein Sekundärionen-Massenspektrometer mit einer räumlichen Auflösung von bis zu 50 Nanometern und das Herzstück des am 6. Mai eingeweihten Sächsischen Zentrums zur Visualisierung biochemischer Prozesse auf zellulärer Ebene. Die hohe Auflösung und ihre Massenempfindlichkeit ermöglichen es, Elemente und Isotope an den Oberflächen von Zellen sowie die chemische Veränderungen darin zu untersuchen. (Bild: André Künzelmann, UFZ)
Provis in Leipzig

Labor zur Visualisierung biochemischer Prozesse eröffnet

Am 6. Mai wurde am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) ein Speziallabor eröffnet, das neue Maßstäbe setzt: Das Sächsische Zentrum zur Visualisierung biochemischer Prozesse auf zellulärer Ebene (Provis) wird künftig tiefere Einblicke in den Stoffwechsel von Mikroorganismen erlauben. Herzstück des Speziallabors ist eine 3,2 Millionen Euro teures Sekundärionen-Massenspektrometer mit einer räumlichen Auflösung bis zu 50 Nanometern.

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