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Die Experimente fanden in einer speziellen isolierten Kammer an der Technischen Universität von Dänemark statt. (Bild: Mikal Schlosser )
Ammoniakemissionen

Schlechte Raumluft: Menschliche Haut als unterschätze Emissionsquelle

In Innenräumen sind wir zahlreichen chemischen Substanzen ausgesetzt. Einige davon erzeugen wir selbst. Doch genau diese Emissionen waren bislang nur schlecht untersucht. Nun hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, dass unsere Haut viel mehr Ammoniak abgibt als unser Atem. Das Molekül haftet an vielen Oberflächen und kann sogar die Chemie von Innenräumen verändern. Auch die Feinstaubbelastung könnte dadurch zunehmen.

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Bildergalerien

Eine neue Mikroskopietechnik hilft dabei, einzelne linkshändige und rechtshändige Nanopartikel voneinander zu unterscheiden (Symbolbild). (Bild: Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme)
Neuartige Mikroskopie zur Chiralitätsmessung

Rechts- und linkshändige Nanopartikel unterscheiden

Ob ein Molekül rechts- oder linkshändig ist, kann den Unterschied zwischen einem heilenden Wirkstoff und einem tödlichen Gift ausmachen. Die Untersuchung der so genannten Chiralität ist also ein wichtiges Instrument. Um sogar einzelne Nanoteilchen auf ihre Händigkeit hin zu analysieren, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme ein neuartiges Spektroskopie-Mikroskop entwickelt.

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Vahid Nozari untersucht am Mikroskop das synthetische Glas, das aus einem MOF-Material besteht. (Bild: Jens Meyer (Universität Jena))
Gläser aus nicht-schmelzbaren Verbindungen

Chemie zum Dahinschmelzen

Ob gigantische Bürofenster oder filigrane Tierfiguren – Glas ist ein vielseitiger Werkstoff. Eine derartige Formbarkeit aus der Schmelze heraus ist aber nicht jedem Material gegeben. So zersetzen sich hochfunktionale metallorganische Gerüststrukturen (MOFs), statt zu schmelzen. Ein Team der Uni Jena hat nun einen Weg gefunden, diese doch zum Schmelzen zu bringen.

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So würde die Milchstraße aussehen, wenn man sie durch ein Neutrino-Objektiv betrachten würde (blau). (Bild: IceCube​/​NSF (Lily Le & Shawn Johnson)​/​ESO (S. Brunier))
Neutrinos aus der Nachbarschaft

Die Milchstraße aus Sicht der Geisterteilchen

Ein riesiger Detektor im antarktischen Eis misst seit 2010 so genannte Neutrinos – Teilchen, die kaum mit Materie wechselwirken und daher nur schwer nachweisbar sind. Pro Jahr erfasst der Detektor rund 100.000 Neutrinos, die in der Erdatmosphäre entstehen. Schwieriger ist es, kosmische Neutrinos zu finden, die aus dem All auf die Erde kommen. Hier hat erst jetzt der Einsatz von maschinellem Lernen neue Einblicke in die Neutrinowelt unserer Milchstraße gebracht.

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