English China
Abb.1: Aus Blutproben lassen sich zirkulierende Tumorzellen isolieren und für individuelle Therapieansätze nutzen. (Bild: ©ArtemisDiana - stock.adobe.com)
Automatisierte Zell-Analytik von Blutproben

Tropfen für Tropfen gegen Krebs

Mit einer einfachen Blutprobe lässt sich eine verborgene Krebserkrankung erkennen. Dies gelingt mittels Isolation und Analyse zirkulierender Tumorzellen, die den molekularen Fingerabdruck des Tumors repräsentieren und Ansatzpunkte zur Bekämpfung der Erkrankung liefern. Fraunhofer Forscher haben nun eine automatisierte Plattform für diese Krebsanalytik entwickelt.

Weiterlesen

Anbieter zum Thema

Bildergalerien

Freisetzungsmessung des Modellfarbstoffes aus den Implantaten in ein dem menschlichen Blut ähnliches Medium. (Bild: Michael Bause)
3D-Druck von medizinischen Implantaten

Maßgeschneiderte Medikamentenspender direkt in den Körper bringen

Nach einer Operation braucht man oft Schmerzmittel. Statt Tabletten oder Infusionen würden sich hier implantierbare Wirkstoffcontainer eignen, die das Schmerzmittel optimal dosiert und ohne Anschluss an den Tropf über einen längeren Zeitraum freigeben. Um solche medizinischen Implantate per 3D-Druck maßgeschneidert herzustellen, hat eine Forscherin an der Technischen Hochschule Köln eine neue Methode entwickelt.

Weiterlesen
Türsteher des Gehirns: Körnerzellen filtern Informationen, um das Navigationssystem in unserem Kopf nicht zu überlasten. Dies legen Versuche mit Mausmodellen nahe. (Bild: Rieger / IST Austria)
Das GPS des Gehirns

Türsteher-Neurone schützen das Gehirn vor Informationsflut

Der Weg zurück zum geparkten Auto ist manchmal knifflig, doch selbst ohne Smartphone finden wir ihn in der Regel wieder. Dies verdanken wir unserem Orientierungssinn. Damit dieses GPS des Gehirns nicht mit Reizen überflutet wird, hat es einen Schutzmechanismus: eine Art von Türsteher-Nervenzellen, die eingehende Signale filtern. Wie das funktioniert, haben nun Forscher aus Österreich gezeigt.

Weiterlesen
Die beiden Physiker Dr. Philipp Schmidt-Wellenburg (links) und Dr. Georg Bison vor dem Experiment zur Vermessung einer grundlegenden Eigenschaft des Neutrons: dem elektrischen Dipolmoment. (Bild: Paul Scherrer Institut/Mahir Dzambegovic)
Physik an der Messbarkeitsgrenze

Verbergen Neutronen das Entstehungsgeheimnis der Materie?

Die Entstehung des Universums beruht wahrscheinlich auf einem Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie beim Urknall. Doch wie kam es dazu? Forscher hoffen, im elektrischen Dipolmoment des Neutrons einen Erklärungsansatz zu finden. Dies ist aber – wenn überhaupt vorhanden – so klein, dass es sich bisher jeder Messung entzogen hat. Nun haben Physiker den Wert des Dipolmoments weiter eingegrenzt.

Weiterlesen