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Der pH-​Wert des globalen Ozeans nahm von 1982 bis 2021 um 0,071 Einheiten ab. Da der pH-​Wert auf einer logarithmischen Skala liegt, entspricht dies einer Zunahme des Säuregehalts um 18 Prozent.  (Bild: Nicolas Gruber & Luke Gregor / ETH Zürich)
Klimafolge Ozeanversauerung

Graphischer Streifzug durch die sauren Meere

Dass scheinbar kleine Veränderungen Großes bewirken können, zeigt sich an der Versauerung der Ozeane. Seit 1982 ist der pH-Wert des Meeres um 0,071 gesunken – ein Anstieg des Säuregehaltes um 18 Prozent. Dies veranschaulichen Forscher der ETH-Zürich mit einer auf wissenschaftlichen Daten basierenden interaktiven Streifen-Grafik. Die Versauerung bedroht vor allem Muscheln und Krebse, deren Schalen-Bildung stark vom pH-Wert abhängig ist.

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Pfanzenreste auf dem Acker sollten in den Boden eingebracht werden, um CO2 aus dem Kohlenstoffkreislauf im Erdreich zu binden (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei, Markus Winkler)
Böden als CO2-Speicher

Warum verrottende Pflanzen gut fürs Klima sind

Wenn das Feld abgeerntet oder das Blumenbeet verblüht ist, sollte man die Pflanzenreste einfach unterheben. Denn so ist dafür gesorgt, dass ein teil des Kohlendioxids aus den Pflanzen länger im Boden gebunden und somit aus der Atmosphäre entzogen wird. Wie dieser Speicherprozess abläuft und welches Potenzial er für die Reduzierung der CO2-Emissionen hat, haben Forscher der TU München untersucht.

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Bildergalerien

Die neuen Photovoltaikmodule lassen sich in der gewünschten Farbe herstellen. (Bild: Fraunhofer ISE)
Solarzellen in Schmetterlingsoptik

Solarzellen in Schmetterlingsoptik

Was haben Schmetterlinge und Solarzellen gemeinsam? Wenn es nach Forschern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme geht, bald die Farbe. Denn die Wissenschaftler haben eine neue Herstellungsmethode entwickelt, mit denen sie das prächtige Blau von den Flügeln der Morpho-Falter auf Solarzellen nachahmen. Damit sind optisch einheitliche Panels in verschiedenen Farben möglich – ohne große Effizienzeinbußen.

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Die künstlich hergestellten Glykomimetika (grün) koppeln an die Bindestellen der Viren, mit denen diese normalerweise an Zucker (blau) auf der Zelloberfläche andocken. (Bild: Universität Düsseldorf)
Neue antivirale Wirkstoffe

Mit Zucker gegen Viren

Impfungen können vor Viruserkrankungen schützen. Jedoch sind nur gegen vergleichsweise wenige Viren Impfstoffe verfügbar – wie die aktuelle Corona-Pandemie einmal mehr zeigt – weshalb auch die Entwicklung antiviraler Wirkstoffe von enormer Relevanz ist. Ein Forscherteam aus Düsseldorf und Münster ist nun dem Potential langkettiger Zucker nachgegangen.

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