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Abb. 1: Von unschätzbarem Wert für die Nachwelt – zoologische Sammlungen. (Bild: ©tinadefortunata - stock.adobe.com)
Zoologische Biobank per 2D-Barcode-Probentechnologie

Wächter der Vergangenheit

In den zoologischen Sammlungen dieser Welt lagern unzählige Behälter mit faszinierenden Inhalten: alten biologischen Proben. Das Problem: die Biobank-Proben wollen gepflegt und entsprechend katalogisiert werden, sonst sind sie für die Nachwelt in absehbarer Zeit wertlos. Bei der Zoological Society of London (ZSL) geht man dieses Thema nun mit 2D-Barcode-Probentechnologie an.

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Das Ende der Saurier-Ära wurde sehr wahrscheinlich durch einen Asteroideneinschlag besiegelt. Dies bekräftigt auch eine neue Studie am Einschlagskrater in Mexiko (Symbolbild). (Bild: gemeinfrei, Geralt)
Elementanalyse in prähistorischem Einschlagskrater

Asteroidenstaub überführt „Dinosaurier-Killer“ aus dem All

Die geläufigste Theorie zum Aussterben der Dinosaurier ist ein Asteroideneinschlag. Doch erst jetzt ist quasi der finale Beweis dazu erbracht: Forscher unter Beteiligung der Universität Wien haben Bohrkerne von dem fraglichen Krater analysiert und Meteoriten-Staub nachgewiesen, der mit Spuren in Gesteinen der Kreide-Paläogen-Grenze zusammenpasst – also dem Ende der Dinosaurier-Ära.

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Bildergalerien

Mit speziellen Peptiden kann die Effizienz, mit der Viren genetisches Material in Zellen einschleusen, erhöht werden. (Bild: Max-Planck-Institut für Polymerforschung)
Peptid-Nanofibrillen

Turbo für „Gen-Taxis“

Mit speziellen Viren schleusen Forscher gezielt Gene in Zellen. So lassen sich beispielsweise Bakterien umprogrammieren, damit sie pharmazeutische Wirkstoffe produzieren. Solche viralen „Gen-Taxis“ funktionieren besonders gut, wenn sie von bestimmten Peptiden unterstützt werden. Nun hat ein Forscherteam mit Beteiligung des Max-Plank-Institutes für Polymerforschung beschrieben, wie ein Peptid ausgebaut sein muss, um den Gen-Taxis den Weg in die Zellen zu erleichtern.

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Vergleich des MAH-Gehalts als Funktion der Molmasse von zwei mittels reaktiver Extrusion modifizierten Polyolefin-Proben – ermittelt aus GPC-IR-Daten (Bild: Fraunhofer LBF)
Kunststoff-Analytik

Neuer Chromatograph zur Untersuchung von Polyolefinen

Materialprüfung von Kunststoffen ist wichtig, besonders bei sicherheitsrelevanten Bauteilen oder Kunststoffen zur Lebensmittelverpackung. Um selbst temperaturbeständige Polyolefine gut analysieren zu können, haben Fraunhofer Forscher einen neuen Chromatographen entwickelt, der mit seinem IR- und UV-Detektor das gesamte Spektrum der Schwingungsspektroskopie vereint.

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Herbstlaub wird bisher kaum energetisch genutzt. (Bild: gemeinfrei, Charlotte Harrison)
Fallstudie

So viel Energie steckt im Berliner Herbstlaub

Der Herbst beschert den Stadtreinigungen jedes Jahr tonnenweise Mehrarbeit in Form von Laub. Doch was tun damit? Kompostieren, oder lieber in Biogasanlagen bringen? Wie sich diese beiden Optionen hinsichtlich der erzeugten Treibhausgasemissionen unterscheiden und wie viel Strom sich aus dem Laub gewinnen lässt, haben Forscher nun am Fallbeispiel Berlin untersucht.

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In verarbeiteten Lebensmitteln wie Pasta sind seit Januar 2023 auch Hausgrillen als Zutat zugelassen. Für die Verbraucherakzeptanz möglicherweise eine Chance, da der optische Ekelfaktor entfällt. Allergiker müssen jedoch aufpassen, da Insekten ähnliche Allergene enthalten können wie Krusten- und Schalentiere (Symbolbild). (Bild: Ester_K - stock.adobe.com)
Novel Food

Hausgrillen in Pasta und Brötchen – Chancen und Risiken

Pasta aus Insektenmehl? Dies kann durchaus beabsichtigt sein, wenn man bestimmte Fertigprodukte aus dem Supermarkt erwischt. So sind seit Anfang dieses Jahres nach Mehlwürmern und Heuschrecken auch Buffalowürmer und Grillen als Lebensmittel in der EU zugelassen. Warum es sinnvoll sein kann, stärker auf Insekten als Lebensmittel zu setzen, und welche Risiken es gibt, erklären wir hier.

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Eine vierteilige Elektronen-Familie erzeugt einen völlig neuen Aggregatzustand in einem Metall. Forscher des Dresden-Würzburger Exzellenzclusters ct.qmat haben dieses ungewöhnliche Phänomen weltweit zum ersten Mal nachgewiesen. (Bild: (c) Pixelwg, Jörg Bandmann/ct.qmat)
Quantenphysik

Bisher unbekannter Aggregatzustand entdeckt

Ein internationales Forschungsteam hat in einem Metall einen vollkommen neuartigen Aggregatzustand nachgewiesen. Er entsteht durch die Verbindung von vier Elektronen – bis jetzt kannte man lediglich Elektronen-Paare. Diese Entdeckung könnte u. a. zu einer neuen Art von Supraleitung führen.

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