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Schlaf verfestigt eine gelernte Assoziation zwischen Allergenen und der spezifischen Umgebung. Allein die Rückkehr in diese Umgebung kann eine konditionierte allergische Reaktion auslösen. (Bild: Luciana Besedovsky)
Gelernte Allergie

Allergie ohne Allergen: Wann Orte allergische Reaktionen auslösen

Was für manch einen überraschend klingen mag, ist gar nicht mal so selten: Allergische Beschwerden werden häufig in einer Art Placebo-Reaktion auch ohne Vorhandensein des Allergens, z.B. Pollen, beobachtet. Es reicht dazu aus, dass der Allergiker in die gleiche räumliche Umgebung zurückkehrt, in der er zuvor dem Allergen ausgesetzt war. Aber – der Schlaf spielt hierbei eine entscheidende Rolle.

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Weltweites N2O-Budget für die Jahre 2007 bis 2016: Die anthropogenen Quellen sind orange eingezeichnet. (Bild: Tian et al. 2020, Nature; Global Carbon Project, International Nitrogen Initiative)
Klimawandel und globale Nahrungsmittelproduktion

Warum Weizenfelder das Klima schädigen können

Die Landwirtschaft sichert einen großen Teil der Ernährung. Doch das hat nicht nur im Supermarktregal seinen Preis: Auch das Budget für das Treibhausgas Distickstoffoxid bzw. Lachgas wird durch die Nahrungsmittelproduktion stark beansprucht und treibt so den Klimawandel voran. Wie drastisch sich der Anstieg dieses Treibhausgases entwickelt hat, zeigt nun eine international angefertigte Studie.

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Bildergalerien

Trainierte Spürhunde sind in der Lage, Post-COVID zu erschnüffeln. (Bild: Klinik für Kleintiere der TiHo)
Projekt erforscht Post-Covid-Ursachen für verbesserte Diagnostik

Post-Covid: Schwierige Diagnose? Nicht für Spürhunde

Trainierte Spürhunde sind in der Lage, Post-Covid zu erschnüffeln. Ein Forscherteam aus Human- und Tiermedizin möchte den herausragenden Geruchssinn der Hunde nun nutzen, um auch den Ursachen von Post-Covid auf die Spur kommen und die Diagnostik dieser ansonsten schwer diagnostizierbaren Erkrankung zu verbessern. Dazu analysieren die Forscher, welche Stoffe genau die Hunde bei Post-Covid riechen.

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Werden Pflanzen angeknabbert, produzieren viele das Hormon Jasmonsäure, das die Fraßfeinde abwehren soll (Symbolbild). (Bild: gemeinfrei, zoosnow)
Synthetische Herstellung eines teuren Pflanzenhormons

Aus dem Waffenschrank der Pflanzen nachgebaut

Viele Pflanzen haben einen besonderen Schutzmechanismus: Sie produzieren das Hormon Jasmonsäure, wenn sie angegriffen werden, und machen ihre Blätter damit unappetitlich für ihre Fraßfeinde. Biologen der Universität Bielefeld wollen untersuchen, ob auch die Vorstufe dieses Hormons ähnliche Effekte hat. Dazu haben sie gemeinsam mit Chemikern nun eine neue, günstigere Syntheseroute entwickelt, die sich direkt an der Biochemie der Pflanzen orientiert.

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