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Wechselseitiger Schutz: In der weißen Substanz, die Bienenwolf-Weibchen der Gattung Philanthus über ihre Antennen in die Bruthöhle abgeben, befinden sich symbiotische Bakterien, die Antibiotika produzieren.  (Bild: Erhard Strohm/ Universität Regensburg)
Symbiose im Insektenreich

Die Chemieküche des Bienenwolfs

Bienenwolf-Eier werden von symbiotischen Bakterien mit einem Antibiotika-Cocktail vor Erregern geschützt. Gleichzeitig produzieren die Eier giftige Gase gegen Schimmel in der Bruthöhle. Wie die Symbionten diese Giftgase überleben, hat nun eine Studie von Forschern des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz gezeigt.

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Das Molekül „γ-Valerolacton“ (GVL) lässt sich leicht aus den Hauptbestandteilen von Pflanzen (z. B. Cellulose) gewinnen. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
Green Chemistry

Holz und Gräser liefern „grünes“ Lösungsmittel

Jährlich werden mehrere Millionen Tonnen an Lösungsmitteln produziert. Oft sind die Chemikalien alles andere als unbedenklich. Beispielsweise können sie Wasserorganismen schädigen oder reproduktionstoxisch wirken. Nun haben Forscher aus Regensburg und Dresden ein vielversprechendes, „grünes“ Lösungsmittel genauer untersucht. Das Molekül γ-Valerolacton lässt sich zudem leicht aus den Hauptbestandteilen von Pflanzen gewinnen.

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Prof. Dr. Kai Papenfort von der Universität Jena. (Bild: Anne Günther/Uni Jena)
R wie Resistenz – und RNA

Antibiotikaresistenz: Die große Rolle kleiner Moleküle

Antibiotika verfehlen aufgrund zunehmend unempfindlich werdender Bakterien immer häufiger ihre Wirkung. Mittlerweile gehen Tausende Todesfälle jährlich auf das Konto antibiotikaresistenter bzw. multiresistenter Keime. Noch immer fehlt es jedoch an vielen Stellen an Wissen über die Resistenz-vermittelnden Mechanismen. Nun sind Jenaer Forscher*innen bei Cholera-Bakterien einem kleinem aber entscheidenden Molekül auf die Spur gekommen.

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Bildergalerien

Ein neuer Wirkstoff namens Optojasp wird erst aktiv, wenn violettes Licht darauf fällt. (Bild: Juergen Scheere)
Photopharmakologie

Ein Licht-Schalter für Medikamente

Medizinische Wirkstoffe nur da aktivieren, wo sie gebraucht werden – dies will ein Forscherteam mit Beteiligung der Universität Jena erreichen. Dazu haben die Wissenschaftler ein System entwickelt, bei dem ein Medikament gezielt über Licht „eingeschaltet“ wird. Mit der neuen Methode könnten in Zukunft Augen- oder Hautkrankheiten leichter behandelt werden.

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Hunden kann man nichts vormachen, heißt es. Sie durchschauen uns immer. Doch verstehen sie wirklich unsere Absichten? Das hat ein Forscherteam nun anhand von Verhaltensstudien untersucht. (Bild: ©tierfotosheinig - stock.adobe.com)
Hund und Mensch

Will oder kann er nicht? Hunde verstehen Intention des Menschen

Einem Hund macht man nichts vor. Er erkennt mit welchen Absichten wir ihm begegnen und schätzt uns dementsprechend ein. Doch wie weit reicht diese Fähigkeit des Vierläufers sich in uns „hinein zu versetzen" wirklich? Ist er beispielsweise in der Lage, zwischen absichtlichem und unabsichtlichem Verhalten unsererseits zu unterscheiden? Genau das haben Forscher aus Göttingen und Jena nun an 51 privaten Familienhunden untersucht.

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Der sekundäre Pflanzenstoff Resveratrol kommt in roten Trauben vor. Ihm werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
Inhaltsstoff roter Trauben

Resveratrol: Bedingt bitterer Geschmack entzündungshemmende Wirkung?

Bittere Lebensmittelinhaltsstoffe beeinflussen nicht nur den Geschmack einer Speise, sondern entfalten oft auch weitere physiologische Wirkungen. So schmeckt der sekundäre Pflanzenstoff Resveratrol, der z.B. in roten Trauben vorkommt, nicht nur bitter, sondern wirkt offenbar auch entzündungshemmend. Ob für die Wirkung auch Bitterrezeptoren in unserem Mund eine Rolle spielen, haben Forscher nun im Rahmen einer Kooperationsstudie untersucht.

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