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Verendete Fische an der Oder (Bild: Luc De Meester/IGB)
Giftige Algenart Prymnesium parvum

Fischsterben 2022 in der Oder: Expertenverdacht erhärtet sich

Fast 200 Tonnen tote Fische wurden bisher in Polen und Deutschland aus der Oder geborgen. Woran die Fische verendet sind, ist nach wie vor ungeklärt. Experten des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei haben in allen genommenen Proben die giftige Algenart Prymnesium parvum nachweisen können und mittlerweile wurde an der Universität Wien das Algengift durch Laboruntersuchungen analysiert. Dies erhärtet den Verdacht, dass die Alge der Auslöser ist.

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Blick in das Studio während der Achema Pulse Media Preview im März. (Bild: Dechema)
Achema Pulse mit Labor-Trends

Wann beginnt die Zukunft?

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird an digitalen Lösungen für das Labor geforscht, und mittlerweile haben einige Initiativen marktreife Anwendungsbeispiele entwickelt. Im Windschatten der Entwicklungen in der Produktion hat auch die Diskussion über Standards im Labor Fahrt aufgenommen. Die Achema Pulse am 15. und 16. Juni will einige Trends aufgreifen.

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Abb. 1: Herkömmliche Techniken Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen, sind meist ineffizient oder energieaufwändig. Eine neue Technologie könnte nun Abhilfe schaffen (Symbolbild).  (Bild: ©DisobeyArt - stock.adobe.com)
Fixierung durch Agglomeration

Mikroplastik mit Hybridkieselgelen aus Wasser entfernen

Aus Mikro wird Makro: Ein neues Verfahren entfernt Mikroplastik nachhaltig, einfach und kostengünstig aus Wasser – durch Agglomeration. Dazu verwendet es speziell entwickelte, umweltfreundliche Hybridkieselgele, welche im Verlauf des Entfernungsprozesses mit Mikroplastik zu Feststoffen reagieren. Das Verfahren ist modular aufgebaut, skalierbar sowie adaptiv anpassbar an verschiedenste Belastungssituationen, Umgebungen und Voraussetzungen.

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