English China
Schrödingers Katze ist mit einem Atom verschränkt. Ist das Atom angeregt, so lebt die Katze. Ist es zerfallen, so ist die Katze tot. Im Experiment bildet ein Lichtpuls die beiden Zustände nach (Hügel) und kann sich wie die Katze in einer Überlagerung aus beiden befinden. (Christoph Hohmann, Nanosystems Initiative Munich (NIM) )
Lichtpulse bilden Gedankenexperiment nach

Schrödingers Katze – optisch nachgestellt

Das Quantenexperiment von der gleichzeitig lebendigen und toten Katze gehört sicherlich zu den bekanntesten physikalischen Gedankenspielen. Generationen von Wissenschaftlern haben mit verschiedenen Modellsystemen versucht die Überlegungen von Erwin Schrödinger experimentell nachzustellen. Am Max-Planck-Institut für Quantenoptik hat man zur Realisierung von Schrödingers Katze nun Lichtpulse verwendet.

Weiterlesen
Forschende aus Kiel und Warnemünde untersuchen Methangasquelle in der nördlichen Nordsee. Aufnahme aus dem ROV PHOCA des GEOMAR. (Ausschnitt) (ROV PHOCA Team / GEOMAR Kiel)
Marine Methangasquellen

Halten Spiralwirbel und Bakterien klimaschädliches Methan im Meerwasser zurück?

Eine der aktivsten marinen Methangasquellen weltweit liegt in der nördlichen Nordsee. Seit einer Öl-Probebohrung vor 25 Jahren steigen hier große Mengen an klimaschädigendem Methangas vom Meeresboden in die Wassersäule auf. Aber – offenbar gelangen nur relativ geringe Mengen bis in die Atmosphäre. Die Frage warum das so ist, war nun Gegenstand einer aktuellen Forschungsexpedition.

Weiterlesen
Das AtmoShine-Spektrometer vor dem Einbau in den Satelliten.  (ZEA-2)
Deutsches Spektrometer nimmt Arbeit auf

Aus 1100 Kilometern die Temperatur in der Atmosphäre messen

Kommunikation, Weltraumbeobachtung oder Filmübertragung – die immer zahlreicher werdenden Satelliten, die um die Erde kreisen, haben vielfältige Aufgaben. Ein im Dezember 2018 ins Weltall gebrachter Satellit hat eine besondere Ladung an Bord: Ein von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich sowie der Bergischen Universität Wuppertal entwickeltes Spektrometer soll Temperaturen in der Erdatomsphäre messen. Hiermit sollen bessere Klimamodelle möglich werden.

Weiterlesen

Bildergalerien

Der Botenstoff Dopamin wirkt im Gehirn als Belohnungssignal bei der Nahrungaufnahme. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Positronen-Emissionstomographie

Leuchtendes Dopamin: Sehen was du fühlst?

Gefühle wie Freude, Wut, Ärger oder Frust aber auch Motivation und Handlungen entstehen in unserem Gehirn. Eine zentrale Rolle dabei spielt die Kommunikation der Gehirnzellen mit Hilfe von Botenstoffen. Wissenschaftler vom MPI für Stoffwechselforschung haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn sichtbar machen kann. Lassen sich Gefühle nun per Tomographie sichtbar machen?

Weiterlesen
Sitzt die Maske richtig? In den meisten Umgebungen ist die Virenkonzentration in der Luft so gering, dass auch einfache chirurgischer Masken die Verbreitung von Covid-19 sehr wirksam eindämmen. Vorausgesetzt, die Maske wird richtig getragen. (gemeinfrei, Anna Shvets)
Modell zur Wirksamkeit von Corona-Masken

FFP2 oder chirurgische Maske – was stoppt die Pandemie?

Gesichtsmasken gegen Corona – zuerst nicht notwendig, dann reichte quasi „irgendetwas über Mund und Nase“ und schließlich waren FFP2-Masken Pflicht. Da wundert es kaum, dass die Wirksamkeit dieser Maßnahme teilweise noch immer in Frage gestellt wird. Neue Modellrechnungen eines internationalen Forscherteams mit Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Chemie belegen nun den Nutzen zur Pandemieeindämmung – vorausgesetzt, genug Menschen wenden die Masken korrekt an.

Weiterlesen
Wurzeln der nicht-resistenten Bananensorte Grande Naine (oben) und der resistenten Bananensorte Yangambi km5 (unten): Man sieht wenige rote, Phenylphenalenone beherbergende Bereiche der Wurzel der resistenten Yangambi km5 im vorwiegend gesunden, hellen Wurzelgewebe, während sich bei der nicht-resistenten Grande Naine große, dunkelrotbraune Areale bilden. Die massiven Schäden an den Wurzeln der Grande Naine Banane führen zum Absterben der Pflanze. (Bild: D. Hölscher, MPI chem. Ökol.)
Bananen

So wehren sich Bananen gegen Schädlinge

Für etwa 400 Millionen Menschen in den Ländern der tropischen und subtropischen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zählen Bananen zu den Grundnahrungsmitteln. Die weltweite Bananenernte ist jedoch durch Schädlinge stark gefährdet. Lesen Sie, mit welchen Strategien Bananenpflanten Schädlinge abwehren.

Weiterlesen