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Die Italienische Barrenringelnatter (Natrix helvetica sicula) ist in Deutschland auf den äußersten Süden von Bayern beschränkt, wo sie eine wenige Kilometer breite Hybridzone mit der Ringelnatter (Natrix natrix) bildet. (Bild: Michael Franzen)
Schlangen in Deutschland

Über die Alpen nach Bayern: die Italienische Ringelnatter

Die italienische Ringelnatter hat es gemacht wie später Hannibal: sie überquerte einst die Alpen, vermutlich nach der letzten Eiszeit. Doch erst vor wenigen Jahren haben Biologen die Schlangenart im Süden Bayerns nachgewiesen. Wie weit sie seitdem in Deutschland gekommen ist, zeigen nun genetische Analysen, die Forscher der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden ausgewertet haben.

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Frisch gepflückter Tee. Das chinesisch-deutsche Forscherteam analysierte mehr als 200 verschiedene Sorten und identifizierte ihre Genvarianten. (Bild: Weiwei Wen / Huazhong Agricultural University)
Teesorten

Gesunder Tee – liegt in den Genen

Tee ist beliebt und gilt als gesund. Allein im Jahr 2018 wurden weltweit rund 273 Milliarden Liter des in vielen Varianten erhältlichen Getränks konsumiert. Doch wann ist Tee tatsächlich gesund und gibt es diesbezüglich Unterschiede bei den einzelnen Teesorten? Diesen Fragen ist nun ein deutsch-chinesisches Forscherteam nachgegangen.

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Niedrigstwasser in der Elbe in Dresden im Dürrejahr 2018 (Bild: André Künzelmann / UFZ)
Häufigkeit zweijähriger Sommerdürren

Klimawandel: Dürre Zukunftsaussichten bei Verfehlen der Klimaziele

Die größte Dürre Mitteleuropas seit mindesten 250 Jahren gab es 2018 und 2019. Und sie wird nicht die letzte gewesen sein. In einer aktuellen Studie zeigen Klimaforscher, welche Folgen bei Nicht-Erreichen der Klimaziele drohen. Doppel-Dürren wie in den vorigen beiden Jahren könnten bis zu sieben Mal häufiger eintreten. Mit wirksamer Reduktion von Treibhausgasemissionen ließe sich die Dürregefahr aber sogar reduzieren.

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Bildergalerien

Atome werden durch Laserlicht polarisiert und ziehen einander an (Bild: Harald Ritsch / TU Wien)
Exotische Atombindung

Ein Hauch von Anziehung: Atome im Laserstrahl

In einer ultrakalten Atomfalle haben Forscher der TU Wien erstmals eine Art Molekül aus Licht und Materie realisiert. Mit ihrem Experiment bestätigten sie die winzigen Anziehungskräfte, die ein Laserstrahl durch Polarisierung von Atomen zwischen den Teilchen auslöst. Die Ergebnisse könnten zum Verständnis astrophysikalischer Szenarien nützlich sein.

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Auf Weiden haben Wissenschaftler zahlreiche verschiedene Schimmelpilzgifte identifiziert. Inwieweit diese sich auf Tier und mensch auswirken, sollte den Forschern zufolge zukünftig genau beobachtet werden. (Bild: F. Theimer/Vetmeduni Vienna)
Mykotoxine auf Weiden

Warum der Klimawandel die Milch vergiftet

Schimmelpilzgifte in Kuhmilch könnten eine zunehmende Gefahr werden. Auf Weiden produzieren Pilze umso mehr dieser Mykotoxine, je wärmer es ist. Dies bestätigt eine Studie von Forschern der veterinärmedizinischen Universität Wien. Die Giftstoffe werden von den Weidetieren mit dem Gras mitgefressen und könnten z. B. über die Milch auch für den Menschen zu einem bisher unterschätzten Risiko werden.

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