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Detailaufnahme einer Blüte von Aristolochia rotunda mit bestäubender Fliege. (Bild: Birgit Oelschlägel/TU Dresden)
Bestäubung

Pflanzen fangen Insekten zur Bestäubung

Pflanzen nutzen zahlreiche Mechanismen für ihre Bestäubung. Ein besonders ausgeklügeltes System hat jetzt ein internationale Forscher untersucht. Eine Pfeifenblume nutzt den Duft, den normalerweise verendende Wanzen abgeben, um Fliegen anzulocken, die dann die Pflanze bestäuben.

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Eine Hummel sammelt Nektar in den Blüten eines Obstbaumes  (Sophie Hedges)
Honigbienen-Parasit erhöht Virus-Risiko

Varroamilbe gefährdet auch Wildbienen

Die Varroamilbe ist ein gefürchteter Parasit der Honigbiene, der innerhalb kurzer Zeit ganze Bienenstöcke schwer schädigen oder töten kann. Nun hat ein Ulmer Forscherteam herausgefunden, dass die Varroamilbe, auch für Wildbienen wie Hummeln gefährlich werden kann. Und das, obwohl die Milben die Wildbienen gar nicht befallen. Ein weiteres Steinchen im Ursachenmosaik des Insektensterbens?

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Die Max-Planck-Wissenschaftlerin Dr. Sofia Lavista Llanos untersucht die Früchte des Noni-Baums. (Bild: Anna Schroll)
Fruchtfliegen

Giftige Substanz erhöht die Fruchtbarkeit

Es ist sehr schwierig Fruchtfliegen der Art Drosophila sechellia im Labor zu züchten. Grund: Die Weibchen produzieren deutlich weniger Eier als andere Fruchtfliegenarten. Jenaer Max-Planck-Forscher haben die Fruchtbarkeit der Fliegen deutlich erhöht, indem sie ihnen die eigentlich giftigen Früchte des Noni-Baumes als Nahrung gaben.

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Wie enstanden DNA-Moleküle? LMU-Wissenschaftler haben eine neue Theorie über die Ursprünge des Lebens (Symbolbild). (gemeinfrei, skeeze)
Ursprung des DNA-Moleküls

Nahm das Leben den einfachen Reaktionsweg?

Die Entstehung des Lebens auf der Erde steckt noch immer voller Geheimnisse. So ist z.B. der Ursprung der DNA-Moleküle nicht abschließend geklärt. Nahm man lange Zeit an, dass erst ein Enzym die Bildung dieses komplexen Moleküls ermöglicht hatte, haben nun Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München eine alternative Theorie vorgeschlagen – und werfen damit neues Licht auf die Entstehungsgeschichte des Lebens.

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Flügel-Imaginalscheibe einer Taufliege: Die schwarzgefärbten Zellen können keine Histonmodifikation am Lysin vornehmen. Dennoch können sie sich teilen und Gene ablesen. Die dunkelblaue Färbung markiert die nicht-mutanten Zellen, Cyan markiert die Modifikation am Lysin. (Bild: UZH)
Histone

Lebens- und fortpflanzungsfähige Taufliegen ohne Histon H3.3

Histone, die DNA verpackende Proteine, greifen anders in die Zellfunktion ein als bisher angenommen. Für das Ablesen der Gene braucht es das Histon H3.3 nicht. Molekularbiologen der Universität Zürich weisen nach, dass sich Taufliegen ohne dieses Histon entwickeln und fortpflanzen können. Ebenso funktioniert die Zellteilung ohne eine bisher für wichtig gehaltene Histonmodifikation.

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