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Spectaris-Veröffentlichung Trendreport Analysen-, Bio- und Labortechnik 2026/2027: Aufschwung erwartet

Quelle: Pressemitteilung Spectaris 2 min Lesedauer

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Der deutsche Industrieverband Spectaris blickt vorsichtig optimistisch auf das aktuelle Jahr. In einem Trendreport für 2026/2027 präsentiert der Verband Wachstumsprognosen für diverse Laborsparten und hebt das Potenzial von wichtigen Segmenten wie Digitalisierung und Robotik hervor

Robotik, Automatisierung, Life-Science-Tools: in zahlreichen Segmenten der Labortechnik erwarten Experten Wachstum in den kommenden Jahren. Auf der Analytica 2026 kann man sich ein Bild vom aktuellen Stand der Technik machen. (Symbolbild)(Bild:  Gemini 3 Pro Image / KI-generiert)
Robotik, Automatisierung, Life-Science-Tools: in zahlreichen Segmenten der Labortechnik erwarten Experten Wachstum in den kommenden Jahren. Auf der Analytica 2026 kann man sich ein Bild vom aktuellen Stand der Technik machen. (Symbolbild)
(Bild: Gemini 3 Pro Image / KI-generiert)

Zur Weltleitmesse Analytica, die vom 24. bis 27. März 2026 in München stattfindet, präsentiert sich die deutsche Industrie für Analysen-, Bio- und Labortechnik (ABL) weiterhin robust, auch wenn das Marktumfeld zuletzt herausfordernd war. Nach Angaben des Deutschen Industrieverbandes Spectaris war das Geschäftsjahr 2025 leicht rückläufig.

Die rund 330 deutschen Hersteller der Branche erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden Euro (-0,6 %). Während der Inlandsumsatz auf etwa 5,1 Milliarden Euro zurückging (-1,6 %), entwickelte sich das Auslandsgeschäft mit rund 6,1 Milliarden Euro stabil (+0,2 %). Zwar stiegen die deutschen Exporte in EU-Länder in den ersten drei Quartalen 2025 um mehr als 5 % an. Jedoch gingen die Ausfuhren in die beiden wichtigsten Zielländer der Branche – die USA und China – um 10 % bzw. 6 % gegenüber dem Vorjahr zurück.

International stark

Die Internationalisierung hat in den vergangenen Jahren stark zum Erfolg der Unternehmen beigetragen: Mehr als die Hälfte der Produktion (Exportquote rund 54 %) wird im Ausland abgesetzt. Insgesamt beschäftigt die Branche rund 52.500 Mitarbeitende.

„Trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds zeigt sich unsere Branche weiterhin robust. Analysen-, Bio- und Labortechnik ist eine unverzichtbare Grundlage für Innovationen in Life Sciences, Umweltanalytik und vielen weiteren Zukunftsfeldern. Die Analytica macht diese Innovationskraft der Branche eindrucksvoll sichtbar“, sagt Mathis Kuchejda, Vorsitzender der Analysen-, Bio- und Labortechnik bei Spectaris.

Positiver Ausblick auf das laufende Jahr

Für 2026 erwarten die Unternehmen mehrheitlich wieder steigende Umsätze in der Größenordnung von etwa drei bis vier Prozent. Gleichzeitig bleibt die Prognose mit Unsicherheiten verbunden. Insbesondere die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen des aktuellen Konflikts im Nahen Osten – einschließlich des Iran-Konflikts – lassen sich derzeit nur schwer abschätzen.

Langfristig bleiben die Perspektiven der Branche positiv und der Weltmarkt für die Industrie wächst weiter. Experten erwarten für die kommenden Jahre ein Wachstum in der Größenordnung von etwa fünf Prozent pro Jahr. Treiber dieser Entwicklung sind neben Automatisierung und Robotik unter anderem steigende Investitionen in Life Sciences, Pharmaforschung, Umweltanalytik sowie in moderne Laborinfrastruktur.

Die noch bis 27. März laufende Analytica 2026 gilt als weltweit wichtigste Plattform der Branche. Mehr als 1.000 Aussteller präsentieren dort Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Analysesystemen über Biotechnologie bis hin zu digitalisierten und automatisierten Laboren.

Mit dem „Trendreport Analysen-, Bio- und Labortechnik 2026/2027“ (pdf) liefert Spectaris zudem eine Übersicht über die wichtigsten Märkte, Entwicklungen und Potenziale der Branche und ein umfassendes Portrait der deutschen Analysen-, Bio- und Labortechnik.

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