Suchen

Instrumentelle Analytik Umweltanalytik und umweltfreundliche Analytik

| Autor/ Redakteur: Sascha Hupach* / Dr. Ilka Ottleben

Auch bei der instrumentellen Analytik können Standards zur Schonung von Umwelt und zur Einsparung von Ressourcen gesetzt werden. Neben guten Umweltkonzepten, sind es manchmal aber auch viele kleine einzelne Lösungen, die in der Summe die Umwelt und den Geldbeutel schonen.

Firmen zum Thema

Abb. 1: Energiesparende Analysensysteme schonen die Umwelt und senken Betriebskosten.
Abb. 1: Energiesparende Analysensysteme schonen die Umwelt und senken Betriebskosten.
(Bild: © Schlierner - Fotolia.com)

Nachhaltigkeit und Schonung der Ressourcen, Schutz von Umwelt und Klima, das sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Der weltweite CO2-Ausstoß beschäftigt Klimaforscher wie Politiker aller Nationen. Die Bedeutung dieser Themen und der Umgang mit ihnen sind in den verschiedenen Ländern zwar unterschiedlicher Gewichtung, eines ist aber unbestritten: Es betrifft uns alle, gleichermaßen.

Nachhaltiges und umweltbewusstes Arbeiten

Um die Umwelt zu kontrollieren, die notwendigen Standards zu überwachen oder um den Umweltstatus zu bestimmen, ist die Umweltanalytik seit langem ein unschätzbares und unverzichtbares Instrument. Zahlreiche Verordnungen und Regelwerke beschreiben die Verfahren und enthalten entsprechende Grenzwerte zur Bewertung der Umwelt und ihrer Kompartimente. Analysensysteme und die damit verbundene Analytik tragen ihren Teil zur Erhaltung der Umwelt und damit der Gesundheit der Menschen bei, indem beispielsweise umweltschädliche oder gesundheitsschädliche Stoffe untersucht und kontrolliert werden.

Für den Analytiker sollte aber auch hier der Grundsatz gelten, selbst nachhaltig und umweltbewusst zu arbeiten. Denn die chemische Analytik verbraucht Energie und arbeitet mit verschiedenen Gasen und unterschiedlichsten Gefahrstoffen und Chemikalien. Auch bei der Herstellung der Analysengeräte wird Energie verbraucht und somit CO2 emittiert. Darüber hinaus werden verschiedene Materialien benötigt, die zum Teil aufwändig hergestellt werden müssen.

Eco-Label garantiert um 25% geringeren Energieverbrauch

Shimadzu, weltweit eines der führenden Unternehmen in der instrumentellen Analytik ist sich seiner Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft bewusst und stellt daher entsprechend hohe Anforderungen an den Betrieb seiner Systeme. Schon bei der Produktion der Geräte wird darauf geachtet, Umwelt und Ressourcen zu schonen. Bereits Mitte der 90er Jahre hat Shimadzu den „Schutz der Umwelt und Einklang mit der Natur“ zum Teil seiner Unternehmensphilosophie erklärt.

Heute ist das Energiesparprogramm um viele Bereiche erweitert. Solarenergie senkt deutlich die CO2-Emissionen während des Herstellungsprozesses. Die Verwendung von Verbundstoffen wurde zudem reduziert. Der Anteil von grünen Büroverbrauchs- oder Fertigungsmaterialien konnte auf über 90% bzw. 66% gesteigert werden. Auch technische Verbesserungen von Klimaanlagen sowie der Abwasserbehandlung tragen zum Umweltschutz bei.

Zudem hat Shimadzu ein eigenes „eco-Label“ für die Entwicklung neuer Produkte geschaffen (s. Abb. 2). Dieses Label zeichnet Systeme aus, die beim Betrieb weniger CO2 ausstoßen. Die Voraussetzung ist, dass die Geräte mit dem Eco-Label mindestens 25% weniger Energie verbrauchen als die jeweiligen Vorgängermodelle. Damit wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern es werden auch die Betriebskosten gesenkt. Die Geräte der neuen TOC-L-Serie zur Bestimmung des gesamten organischen Kohlenstoffs beispielsweise verbrauchen bis zu 43% weniger Energie als die Vorgängersysteme und tragen somit das Eco-Label.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 37859590)