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Instrumentelle Analytik

Umweltanalytik und umweltfreundliche Analytik

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Betriebskosten senken und dabei die Umwelt schonen

Aber auch beim Betrieb der Systeme kann man Energie und somit Kosten sparen. Neben dem Eco-Label verfügen manche Systeme über einen Eco-Modus. Dieser ermöglicht nach Beendigung einer Analysensequenz das Gerät in einen Sparmodus zu versetzen. Im Ecology-Mode der GC- und GC/MS-Systeme können Gasflüsse auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Auch die verschiedenen Heizzonen, wie Ofen, Injektor, MS usw. können nach einer Sequenz individuell herunter geregelt werden. So können durch den Ecology-Mode innerhalb eines Jahres bis zu 26% Energiekosten und 1,1 t CO2 eingespart werden.

Die TOC-Systeme verfügen über den vergleichbaren Standby-Modus. Nach der abgearbeiteten Sequenz wird das System in einen Ruhezustand gebracht, in dem die Gase und die Ofenheizung automatisch abgestellt werden können. Dieser Standby-Modus enthält zudem eine Startautomatik: In einem Kalender wird einfach das Datum und die Uhrzeit der gewünschten Systembereitschaft angegeben. Gas-Fluss und Ofentemperatur werden dann rechtzeitig wieder hergestellt, damit das System pünktlich wieder bereit zur Messung ist.

Die Shimadzu-HPLC-Systeme und ihre Komponenten bieten ebenfalls Einsparmöglichkeiten verschiedener Art. So ermöglicht ein Recyclingmodus die Rückführung des Lösemittels, wenn keine Peaks detektiert werden. Gerade bei Routineanalysen können auf diese Weise große Mengen an Lösemitteln eingespart werden.

Der SIL-30ACMP ist mit einer Injektionsdauer von unter acht Sekunden nicht nur der schnellste HPLC-Sampler, sondern trägt zudem das Shimadzu-Eco-Label. Denn die individuelle Kühlung verschiedener Bereiche im Autosampler spart viel Energie.

Im spektroskopischen Bereich gilt vor allem die ICP als Messsystem mit hohen Nebenkosten. Einige Liter des teuren Argons werden hier je Minute für die Analytik benötigt. Auch hierfür hat sich Shimadzu etwas einfallen lassen: Eine Minitorch senkt den Argonverbrauch von etwa 16 l/min auf 10 l/min, also um nahezu 40%. Zudem wird der optische Raum der ICPE-9000 nicht mit einem hochreinen Gas gespült, sondern einfach unter Vakuum gesetzt. Das spart ebenfalls Gas und somit Geld.

* S. Hupach:Shimadzu Deutschland GmbH, 47269 Duisburg

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