Analyse von Fließverhalten, Verdichtung und Auflöseeigenschaften Vom Pulver zum Produkt: Dichte als Kerngröße im gesamten Prozess
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Dichtemessungen ermöglichen mehr als nur Qualitätskontrolle: Sie charakterisieren Fließverhalten, Porosität und Löslichkeit von Pulvern und Tabletten. Tests mit Milchpulvern und Tabletten zeigen, wie aussagekräftig diese Analysen zur Produktüberwachung sind.
Dichtemessungen sind in der produktionsnahen Qualitätskontrolle seit Langem ein etabliertes Werkzeug. Sie kommen großtechnisch zum Einsatz, um frühzeitig Verunreinigungen, Rezepturabweichungen und Chargenschwankungen zu erkennen und eine konstante Produktqualität sicherzustellen. Ihre schnelle und einfache Durchführung sowie die hohe Reproduzierbarkeit machen sie zu einem verlässlichen Standardparameter.
Über diese klassische Anwendung hinaus ermöglicht die Kombination verschiedener Dichtemessungen, weitere praxisrelevante Produkteigenschaften zu charakterisieren. So lassen sich Fließverhalten und Kompressibilität von partikulären Materialien wie Pulvern und Granulaten gezielt analysieren. Diese partikulären Produkte begegnen uns im Alltag überall: in Lebensmitteln, Arzneimitteln, Waschmitteln oder Baustoffen. Fließt oder rieselt ein Pulver nicht gleichmäßig, kann das Produktionsprozesse verlangsamen, zu Stillständen in der Produktion oder zu Schwankungen in der Produktzusammensetzung und -qualität führen und so ganze Chargen unbrauchbar machen. Deswegen ist das Fließverhalten ein entscheidender Faktor in Produktion, Transport und Verpackung. Aber auch in der Verarbeitung der Pulver, z. B. in der Pharma- oder Lebensmittelindustrie, spielen Dichtemessungen eine wichtige Rolle.
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