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Leitfähigkeitsmessung Was bei der Leitfähigkeitsmessung zu beachten ist

Autor / Redakteur: Martin Heule* / Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Die Leitfähigkeitsmessung ist eine Standardmessmethode im analytischen Labor. Die Komplexität dieser vermeintlich simplen Messmethode wird allerdings immer wieder unterschätzt. Lesen Sie, worauf es in der Leitfähigkeitsmessung grundsätzlich ankommt und wozu die neuen Leitfähigkeitsmesszellen von Metrohm mit fünf Ringen ausgestattet sind.

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Die elektrische Leitfähigkeit einer Lösung ist eine universelle physikalische Größe. Sie gibt die Fähigkeit eines Stoffes an, elektrischen Strom zu leiten. Alle in der Probe gelösten Ionen tragen zur Leitfähigkeit bei, es handelt sich also um einen Summenparameter. Die Leitfähigkeit eignet sich optimal, um Wasser in verschiedensten Anwendungen zu charakterisieren. Bei Anwendungen mit Reinstwasser, wie in der pharmazeutischen oder in der Halbleiterindustrie, ist die Leitfähigkeit sogar der wichtigste Parameter, um die Reinheit des Wassers zu prüfen. Leitfähigkeitsmessungen werden darüber hinaus zur Reinheitsprüfung von nichtwässrigen Proben wie Treibstoffen eingesetzt, da sich kleine Spuren von Verunreinigungen oftmals in einem sehr starken Anstieg der Leitfähigkeit bemerkbar machen.

Leitfähigkeitsmessung in der Praxis

Um die Leitfähigkeit einer Lösung zu bestimmen, wird der elektrische Widerstand der Lösung gemessen. Mit guter Elektronik scheint dies weiter kein Problem zu sein. Allerdings zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass dennoch Schwierigkeiten auftreten können. Insbesondere stellen grundsätzliche Eigenschaften der Leitfähigkeit eine Herausforderung dar, aber auch auf der messtechnischen Seite gibt es einiges zu beachten.