PFAS: Emissionen flüchtiger Ewigkeitschemikalien in Innenräumen Wenn Heim und Büro krank machen
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Während langkettige per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) aufgrund ihrer Löslichkeit über den Wasserkreislauf global verbreitet werden, finden kurzkettige PFAS über die Atmosphäre ihren Weg in die weite Welt. Das verschiebt das Problem einer möglichen Gesundheitsgefährdung nicht, sondern lenkt das Augenmerk dorthin, wo flüchtige PFAS emittieren, und zwar auf Innenräume.
Die Deutschen sind Stubenhocker: Untersuchungen des Umweltbundesamtes (UBA) zufolge verbringen wir durchschnittlich zwischen 80 und 90 Prozent unserer Lebenszeit in Innenräumen. 20 von 24 Stunden am Tag halten wir uns, wie das UBA vorrechnet, in geschlossenen Räumen auf, 14 Stunden davon in den eigenen vier Wänden [1]. Und wir atmen dort Luft, die oftmals allenfalls beim Stoßlüften bewegt wird und geschwängert ist mit allem, was Mensch, Tier und Material drinnen über die Zeit in den Luftraum emittieren. Ob es sich um gute oder Fehlgerüche handelt, sei einmal dahingestellt. Entscheidend ist vielmehr: Wie sehr tragen die emittierten Stoffe zu einem Verlust unseres Wohlbefindens bei?

