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Kontamination

Wie Kontaminationen im Labor die Ergebnisse gefährden

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Die Kontaminationen vieler anderer häufiger Elemente können über Lotionen, Farbstoffe und Kosmetikprodukte eingebracht werden. Sogar Schweiß und Haare können zu erhöhten Konzentrationen von Natrium, Calcium, Kalium, Blei und Magnesium führen. Erhöhte Konzentrationen an Cadmium in Proben können von Zigaretten, Pigmenten oder Batterien verursacht werden. Als Ursache für Bleikontaminationen kommen Farben, Kosmetikprodukte und Haarfärbemittel infrage.

Lagerung von Standards

Die optimalen Lagerungsbedingungen von Chemikalien aber insbesondere auch von Standards sollten stets bekannt sein. Die Verfallsdaten auf den meisten Standards geben das Vertrauen des Herstellers in die andauernde Genauigkeit wieder, vorausgesetzt, die Standards werden über die auf dem Produkt angegebene Haltbarkeit bei den vorgeschriebenen Lagerungsbedingungen aufbewahrt.

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Wird ein Standard nicht wie vorgeschrieben gelagert, kann dies die Qualität und Genauigkeit des Standards beeinträchtigen. Die in der Verpackung enthaltenen Elemente können über die Zeit aus der Verpackung diffundieren und den Wert der Proben oder Standards verändern.

Kontaminationen im Behältermaterial können aus diesem in die Probe oder den Standard (Kalibrationslösungen) diffundieren. In einer Untersuchung mit verschiedenen Behältermaterialien wurden Kontaminationen über den Bereich von 4 ppm bis über 600 ppm gefunden (s. Tab. 7). Die höchste Gesamtverunreinigung wurde in Polyethylen hoher Dichte (HDPE) und die niedrigste in Polystyrol- und Teflonbehältern gefunden. Behälter sollten daher vor dem Befüllen mit Säure ausgewaschen oder gereinigt werden, um das Herausdiffundieren von Kontaminationen zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

Kontaminationen in der Probenvorbereitung

Die Vorbereitung und Analyse von Proben und Standards stellt eine weitere potenzielle Gefahrenquelle für die Einbringung von Kontaminationen dar, die das Analysenergebnis verfälschen können. So werden Kontaminationen und Fehler bei der Analyse vermieden:

  • Bestimmung der Kontaminationen durch die Messung von Leerproben.
  • Mitführen von Leerproben in allen Schritten eines analytischen Verfahrens.
  • Herstellung von Kalibrierstandards zum Zeitpunkt der Probenvorbereitung.
  • Versetzen von Qualitätskontrollproben mit den voraussichtlichen Analytkonzentrationen.
  • Die Verwendung des Standardadditionsverfahrens.

Das Einschleichen von Fehlern in die Analyse lässt sich auch bei der Einhaltung sauberer Arbeitsweisen nicht gänzlich verhindern. Zur Vermeidung von Fehlern können wiederholte Messungen der Leerproben und Probenverdünnungen eingesetzt werden. Die Leerprobenergebnisse sollten gemittelt werden und die Probenergebnisse können entweder gemittelt oder Ausreißer entfernt werden.

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