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Laborsicherheit

Wie nachhaltige Sicherheitsschränke die Laborsicherheit steigern

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Neue Sicherheitsschrank-Linie deckt alle gesetzlichen Forderungen ab

Mit der neuen TÜV-baumustergeprüften Disposal-UTS-Ergoline hat Düperthal ein besonderes Einrichtungsobjekt für das Labor kreiert. Für die verschiedensten Anforderungen und Arbeitsprozesse wurden spezielle Sicherheitsschränke für aktive Lagerungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Ausführungen entwickelt (s. Abb. 2). Um ein sicheres Ab- und Umfüllen zu gewährleisten, verfügen alle Modelle der Schrankserie für die aktive Lagerung nach den gängigen Vorschriften TRbF 30 und TRGS 526 (Laborrichtlinie) über eine optimierte Lüftung und eine erweiterte Erdung. Ergonomisches, komfortables Handling und Mobilität sind selbstverständlich Standard. Explosionsschutz durch effiziente Luftführung und sichere Erdung.

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Die Wirksamkeit sowie die Kontrolle der Abluft sind ein wichtiger Bestandteil zur Einhaltung des Explosionsschutzkonzeptes. Bei der aktiven Lagerung müssen Sicherheitsschränke zwingend an eine technische Lüftung angeschlossen und überwacht werden. So verfügen die neuen Sicherheitsschränke über eine effiziente Luftführung mit erhöhtem Abluftvolumenstrom, dessen dreifache Wirkung Sicherheit gewährleistet. Mit der Objektabsaugung werden Dämpfe und Schadstoffe, die beim Umfüllen am Sammelbehälter entstehen können, direkt an der Entstehungsstelle sicher aufgenommen. Zeitgleich greift als zweite Stufe des Sicherheitspaketes die Absaugung des gesamten Schrankinnenraumes. Zusätzlich sind alle Sockel mit einer permanenten Bodenabsaugung mit frontalen Abluftschlitzen ausgestattet. Mit Anschluss der Abluft werden automatisch Dämpfe und Schadstoffe, die sich am Boden sammeln, sicher aufgenommen und der Abluft zugeführt. Zudem wird die Lüftungsfunktion mit der serienmäßig integrierten Abluftüberwachungseinheit überwacht. Bei Druckabfall oder Lüftungsausfall erfolgt eine akustische Fehlermeldung.

Zur Einhaltung des Explosionsschutzes ist bei der aktiven Lagerung die Durchgängigkeit der Erdung bzw. ein Potenzialausgleich notwendig. Daher sind alle Oberflächenbeschichtungen der Sicherheitsschränke innen und außen sowie die An- und Einbauten gemäß TRBS 2153 und BGR 132 elektrisch leitfähig ausgelegt. Der Anschluss an die hauseigene Erdung erfolgt über Potenzialausgleichslaschen.

Sammelbehälter gibt zusätzliche Sicherheit

Je nach Anforderungsprofil der Arbeitsprozesse ist es möglich, individualisierte spezielle Systemlösungen für Sicherheitsschränke zu entwickeln. Beispielhaft sind eingebaute Trichter oder Tischdurchführungen für das Sammeln von HPLC-Abfällen (s. Abb. 3 und 4). Der Schutz vor Überfüllung des Sammelbehälters im Sicherheitsschrank ist dabei ein wichtiger Bestandteil des Sicherheitskonzeptes. Das Modular-Protection-Sytem, MPS, gibt bei Überfüllungsgefahr ein Warnsignal aus. Alternativ steht auch die Möglichkeit einer Funkauswertung zur Verfügung. Das MPS beinhaltet weiterhin die Funktion eines Schließsystems. Für intelligenten Schutz vor unbefugtem Zutritt erfolgt die Türentriegelung über eine RFID-Benutzerkarte, die Verriegelung erfolgt dabei automatisch per Zeitsteuerung.

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