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Präsentationen

Wirkungsvoll präsentieren trotz Powerpoint

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Ergebnisse der Wissenschaft für die Präsentation nutzen

  • 1. Das Kohärenzprinzip: Menschen lernen besser, wenn alle irrelevanten Informationen weggelassen werden. Das bedeutet für Ihre Präsentation: Leerer weißer Folienmaster , Leerer Folienhintergrund, kein Logo, kein Datum, kein Textlayout. Nichts, außer einem Platzhalter für Titel und einem Platzhalter für Visualisierungen, einfache Schriften, keine Schnörkel – das heißt serifenlose Schriften. Der Vorteile für das limbische Präsentationskonzept besteht darin, dass der Master wenig Design enthält – er passt so als Grundlage für jeden Redestil.
  • 2. Das Multimediaprinzip: Menschen lernen besser über eine Kombination von Text und Bild als über Text allein. Das bedeutet für Ihre Präsentation: Suchen Sie Bilder und Metaphern, die Ihren Text unterstützen.
  • 3. Das Redundanzprinzip: Menschen lernen besser, wenn der Text nur gesprochen wird und nicht gesprochen und gleichzeitig von der Projektionsfläche abgelesen werden muss. Das bedeutet für Ihre Präsentation: Texte gehören nicht auf Folien, sondern auf Ihr Manuskript. Visualisiert werden nur Bilder und Grafiken. Der Text wird von Ihnen synchron zur Visualisierung gesprochen.
  • 4. Das Signalisierungsprinzip: Menschen lernen besser, wenn Informationen mithilfe klarer inhaltlicher Gliederungen und aussagekräftiger Überschriften präsentiert werden. Das bedeutet für Ihre Präsentation: Geben Sie Ihren Folien aussagekräftige Titel, so als ob sie die Überschrift eines Zeitungsartikels wären. Also statt: „Das Problem“ besser „Die Pharmaindustrie durchquert heute ein Meer an Veränderungen“.
  • 5. Das Segmentierungsprinzip: Menschen lernen besser, wenn Informationen portionsweise präsentiert werden. Das bedeutet für Ihre Präsentation: Überladen Sie Ihre Folien nicht. Pro Folie nur eine Information. Überprüfen Sie immer wieder in der Ansicht „Gliederung“, ob Ihre Präsentation in mundgerechte Häppchen portioniert ist. Lieber eine Folie mehr einbauen als Folien überladen.
  • 6. Das Modalitätsprinzip: Menschen lernen besser durch eine Kombination aus Animation und Gesprochenem als durch eine Kombination von Animation und geschriebenem Text auf der Folie. Das bedeutet für Ihre Präsentation: Animationen veranschaulichen Ihren Text. Sie werden nicht spielerisch eingesetzt. Jedes einzelne visuelle Element, das animiert auf der Folie auftaucht, wird von Ihnen kommentiert. Wenn zum Beispiel drei Pfeile nacheinander erscheinen, da sie drei Phasen darstellen, dann zeigen Sie nur die Pfeile und erklären deren Bedeutung mündlich. Animation und Erklärung werden synchron präsentiert und nicht sukzessive.

Abschied von Bullet-Charts

Zurzeit nimmt die Präsentationswelt Abschied von den langweiligen Aufzählungsfolien, den so genannten Bullet-Charts. Die zusammenhanglose Visualisierung von Satzfragmenten ist out. Sie sprechen keinen einzigen limbischen Typ wirklich an. Kein Redestil braucht visualisierte Textsplitter.

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