English China

VAA-Chancengleichheitsumfrage 2025 Zeit für mehr Chancengleichheit in Führungspositionen

Quelle: Pressemitteilung VAA 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Frauen und Männer mit den gleichen Chancen in Chemie- und Pharmaindusrie? Inwieweit das gegeben ist, behandelt der Ende Oktober erschienene Allbright-Bericht 2026. Er zeigt: In den DAX-Unternehmen steigt der Frauenanteil in den Vorständen, allerdings nur leicht. Auch unter Führungskräften in der Chemie- und Pharmabranche steigt der Frauenanteil.

Heldenhafte Arbeit, aber auch gleiche Chancen und Anerkennung? Der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie prüft alle fünf Jahre den Status Quo unter Führungskräften der Chemie- und Pharmabranche.(Bild:  lassedesignen, Adobe Stock (bearbeitet mit GPT Image Editor) / KI-generiert)
Heldenhafte Arbeit, aber auch gleiche Chancen und Anerkennung? Der Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie prüft alle fünf Jahre den Status Quo unter Führungskräften der Chemie- und Pharmabranche.
(Bild: lassedesignen, Adobe Stock (bearbeitet mit GPT Image Editor) / KI-generiert)

Frauen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie erreichen häufiger leitende Positionen als in der Vergangenheit. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage zur Chancengleichheit des Verbands angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Sie wurde von der Interessenvertretung der Fach- und Führungskräfte in Chemie und Pharma im Sommer 2025 zum achten Mal durchgeführt. Gut ein Jahr später zeigt der Allbright-Bericht 2026, dass nach der Stagnation in den vergangenen zwei Jahren die 40 DAX-Unternehmen einen Zuwachs beim Frauenanteil in den Vorständen haben: Er liegt nun bei 28,5 Prozent.

Der Allbright-Bericht misst Unternehmensvorstände, nicht aber die Grundlage für solche Karrieren. „Der leichte Zuwachs des Frauenanteils in den Vorständen der DAX-Konzerne ist ein positives Signal“, sagt VAA-Vorstandsmitglied Dr. Monika Brink von Boehringer Ingelheim. „Der Bericht der Allbright Stiftung zeigt aber auch, dass der Fortschritt nach zwei Jahren Stillstand noch nicht gesichert ist“, sagt Brink. „Wenn wir mehr Frauen in Vorstandspositionen bringen wollen, müssen wir früher ansetzen. Was wir brauchen, ist Führungsnachwuchs. Hier setzt unter anderem unser Frauennetzwerk VAA connect an.“

Die VAA-Chancengleichheitsumfrage 2025 zeigt hier erste positive Entwicklungen. 27 Prozent der Frauen unter den Teilnehmenden waren leitende Angestellte, bei der vorherigen Umfrage lag der Anteil bei 23 Prozent.

Als Verband für Arbeitnehmende setzt sich der VAA nach eigenen Angaben seit Jahrzehnten stark für mehr Chancengleichheit in den Unternehmen ein. Er führt die Umfrage zur beruflichen Situation weiblicher und männlicher Fach- und Führungskräfte seit 1990 alle fünf Jahre durch. An der Chancengleichheitsumfrage 2025 beteiligten sich mehr als 1.100 VAA-Mitglieder, rund ein Drittel davon Frauen.

Wahrnehmung bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich

Laut der VAA- Chancengleichheitsumfrage 2025 nehmen 85 Prozent der Männer kaum oder gar keine Bevorzugung von Männern gegenüber ihren Kolleginnen bei gleicher Leistung wahr, aber nur 33 Prozent der Frauen teilt diese Wahrnehmung.

Eine weitere Frage berücksichtigte, wie Alter und Geschlecht die Bewertung der Leistung beeinflussen. Nur 11 Prozent der Männer meinen, die Einschätzung ihrer beruflichen Leistung werde in höchstem Maße oder sehr von ihrem Geschlecht oder ihrem Alter beeinflusst. Bei den Frauen liegt dieser Anteil mit 34 Prozent rund dreimal so hoch.

(Bild: LABORPRAXIS (Daten: VAA))

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung