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Qualitätsgemeinschaft Deutsche Bauchemie

2. QDB-Tagung im Zeichen der Betoninstandsetzung

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Sie beziehen sich auf Schäden im Beton und auf Korrosion der Bewehrung. Den Prinzipien sind in einer Matrix verschiedene Methoden zur Realisierung zugeordnet, die dem sachkundigen Planer als Arbeitshilfe dienen können. Diesem Vorteil stünden allerdings auch Nachteile gegenüber, allen voran der hohe Planungsaufwand und die hohe Planungsverantwortung. Aufgrund der Komplexität sieht Professor Raupach die Gefahr von Fehlentscheidungen der Planer. Daher seien die Restnormen in Deutschland zur Regelung des Inverkehrbringens erforderlich, und auch die Instandsetzungsrichtline werde künftig relevant für die Verwendung der SIB-Produkte bleiben. Raupach gab einen Überblick über den Stand der Überarbeitung der Instandsetzungsrichtlinie, die in drei Arbeitsgruppen (Planung, Baustoffe und Ausführung) durchgeführt wird. Mit einer Fertigstellung sei allerdings erst frühestens in zwei Jahren zu rechnen.

Qualitätssicherung von Betoninstandsetzungsarbeiten

Die Praxis dominierte im anschließenden Referat von Dr.-Ing. Martin Mangold (BARG Betontechnik) über Qualitätssicherung von Betoninstandsetzungsarbeiten. Verantwortlich hierfür ist nach seinen Worten zunächst der Auftraggeber selbst mit seinem Budget, das z.B. den Einsatz wirklich sachkundiger Planer erlaubt. Verantwortlich sind ebenso die ausführenden Unternehmen, die qualifiziertes Personal einsetzen und eine entsprechende Geräte-Ausstattung etc. bereithalten. Die aber auch in der Lage sind, die Ausführung der Arbeiten zu überwachen und die dazu geltenden Kriterien kennen und anwenden.

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