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Professor Gerdes zeigte auf, dass dieses Verfahren einen leistungsfähigen Oberflächenschutz für hochbeanspruchte Betonbauwerke darstellt und darüber hinaus auch deutlich kostengünstiger ausfällt als eine spätere umfassende Sanierung oder gar Neuerrichtung eines solchen Bauteils.
Chromatreduzierung von zementhaltigen Zubereitungen
Beim Vortrag von Dr. Horst-Michael Ludwig (Schwenk-Zement) um eine Premiere: Erstmals wurden die Ergebnisse einer Forschungsreihe zur Chromatreduzierung von zementhaltigen Zubereitungen vorgestellt, an deren Zustandkommen und Durchführung unter anderem auch die Deutsche Bauchemie beteiligt war. Die Resultate zeigten, dass ein gut reduzierter Zement nicht automatisch zu einer gut reduzierten Zubereitung führt. Dr. Ludwig: „Einige Additive können in das Chromatgleichgewicht massiv eingreifen, so dass Chromatreduzierer nachdosiert werden muss.“ Die Konsequenz können auch ein Austausch des Additivs sein, so Dr. Ludwig. Beim Chromatreduzierer Zinn(II)sulfat ergaben die Untersuchungen, dass er oftmals nicht die bislang angenommene Langzeitwirkung aufweist und dass andere Einflussgrößen wirken, darunter die Zugabeart (mischen oder mahlen). Als Konsequenz rücken derzeit einige Zementhersteller von sehr langfristigen Reduktionsgarantien ab.
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