2D-Materialien: Ein Fall für Frischhaltefolie (Wissenschaftsbild des Tages)
Die modernen Materialwissenschaften arbeiten mit immer dünneren Schichten – mittlerweile bis zur Dicke einzelner Atome. Solche 2D-Materialien zeigen aufgrund der Quantenmechanik bemerkenswerte Eigenschaften, doch sie neigen auch zu Beschädigungen.
Die traditionelle Herstellungsmethode der letzten 22 Jahre – mit gewöhnlichem Klebeband – erzeugt winzige Risse und Bruchstücke von 2D-Materialien. Ein 2018 entwickeltes Verfahren mit Goldfolien ermöglichte zwar größere Schichten, scheiterte aber bei strukturierten Oberflächen mit Mustern oder Beschichtungen.
Jetzt hat ein Amsterdamer Forschungsteam eine überraschend einfache Lösung gefunden: gewöhnliche Frischhaltefolie aus der Küche. Sie habe laut Forschern der Universität Amsterdam genau die richtigen Eigenschaften, um diese empfindlichen Materialien sanft und effektiv zu handhaben.
Die Rasterlektronenmikroskop-Aufnahme oben zeigt ein 2D-Material-Flöckchen auf einer spitzen Oberfläche.
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Wissenschaftsbild des Tages vom 13.8.2026 (Bild: UvA IoP)

