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Dechema-Studentenpreise 2019

Absolventen der Biotechnologie, Technischen Chemie und Chemieingenieurwesen ausgezeichnet

| Redakteur: Doris Popp

Mit den Studentenpreisen würdigt die Dechema hervorragende fachliche Leistungen bei einer kurzen Studiendauer. Die Preisträger, die ihren Studiengang in diesem Jahr mit einem Masterabschluss beendet haben, kommen von der Technischen Universtität Dortmund, der Technischen Universität Clausthal, dem KIT – Karlsruhe Institute of Technology und der Technischen Universität München.

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Dr. Klaus Schäfer, der Vorsitzende der Dechema und Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der Dechema, mit den Preisträgern der Dechema-Studentenpreise 2019
Dr. Klaus Schäfer, der Vorsitzende der Dechema und Prof. Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der Dechema, mit den Preisträgern der Dechema-Studentenpreise 2019
(Bild: DECHEMA)

Frankfurt a.M. - Im Fachgebiet Technische Chemie wurde Katrin Köhnke, Technische Universität Dortmund, ausgezeichnet. Sie beschäftigte sich mit der „Kristallisation als Recycling-Konzept in der Methoxycarbonylierung von Ölsäuremethylester“. Damit chemische Prozesse nachhaltig und umweltverträglich gestaltet werden können, muss auch das Recycling von Hilfsstoffen wie Katalysatoren und Lösungsmittel betrachtet werden. Katrin Köhnke entwickelte in ihrer Arbeit eine vielversprechende und energieeffiziente Methode für den untersuchten Reaktionsprozess.

Im Fachgebiet Chemische Verfahrenstechnik / Chemieingenieurwesen gingen die Studentenpreise an Ramona Bier, Technische Universität München, Jörn Brauns, Technische Universität Clausthal, Anna-Maria Eckel, KIT – Karlsruhe Institute of Technology und Daniel Helmdach, Technische Universität München.

Ramona Bier von Technischen Universität München untersuchte in ihrer Materarbeit „Kohlenstoffgeträgerte Katalysatoren - von Karbonisierung über Synthese bis Planung eines Versuchsstands“. Sie entwickelte ein Verfahren zur Herstellung eines Niedrigtemperatur-Katalysators, mit dem Stickoxide aus industriellen Abgasen zu Stickstoff reduziert werden können.

Jörn Brauns von der Technischen Universität Clausthal beschäftigte sich mit der „Inbetriebnahme einer druckbetriebenen alkalischen Wasserelektrolyse und Untersuchung der Produktgasqualität“. Die Spaltung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spielt eine wesentliche Rolle bei der Power-to-Gas-Technologie. Jörn Brauns untersuchte und optimierte die Elektrolytkreisläufe und Energieeffizienz dieser Reaktion.

Anna-Maria Eckel von KIT – Karlsruhe Institute of Technology befasste sich in ihrer Materarbeit mit „LES (Large Eddy Simulation) der turbulenten Mischkonvektion in durch einen konzentrischen Ringspalt fließendem Flüssigmetall“. Rohrbündel-Wärmeübertrager sind eine häufig eingesetzte Wärmeübertragerbauform und werden beispielsweise in Receivern von solarthermischen Kraftwerken zur Übertragung der Sonnenenergie verwendet. Durch die Krümmungen der Wände entstehen asymmetrische Strömungs- und Temeraturprofile. Die Arbeit von Anna-Maria Eckel lieferte neue Erkenntnisse zur turbulenten Mischkonvektion von Flüssigmetallen und deren Wärmeübertragungsverhalten.

Daniel Helmdach von der Technischen Universität München beschäftigte sich mit „Identifikation und Simulation von Verfahren zur CO2-Nutzung“. Er betrachtete in seiner Masterarbeit das Potenzial von chemischen CO2-Nutzungsverfahren unter wirtschaftlichen, technologischen sowie umweltrelevanten Gesichtspunkten und entwickelte eine Methodik, die es erlaubt mithilfe öffentlicher Informationen und verfahrenstechnischen Methoden, das Potenzial der CO2-Nutzung gegenüber konventionellen Verfahren zu ermitteln.

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