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Auszeichnung

Ars-legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften 2019 vergeben

| Redakteur: Doris Popp

Der Ars-legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in Mathematik und den Naturwissenschaften geht in diesem Jahr an Markus Piotrowski von der Ruhr-Universität Bochum (Biologie), Lena Daumann von der Ludwig-Maximilians-Universität München (Chemie), Robert Rockenfeller von der Universität Koblenz-Landau (Mathematik) sowie an Burkhard Priemer von der Humboldt-Universität zu Berlin (Physik).

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Im Fach Chemie geht der Preis an Prof. Dr. Lena Daumann von der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Im Fach Chemie geht der Preis an Prof. Dr. Lena Daumann von der Ludwig-Maximilians-Universität München.
(Bild: Friedrich M. Schmidt/LMU München)

Der Ars-legendi-Fakultätenpreis Mathematik und Naturwissenschaften wird an Wissenschaftler vergeben, die sich durch herausragende, innovative und beispielgebende Leistungen in Lehre, Beratung und Betreuung auszeichnen. Der Preis wird vom Stifterverband, der Deutschen Mathematiker-Vereinigung, der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland ausgelobt. Die Auszeichnung wird seit 2014 in den Kategorien Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vergeben und ist mit je 5000 Euro dotiert. Die Auswahl der Preisträger traf eine elfköpfige Jury aus Fachvertretern, Vertretern der Hochschuldidaktik sowie Studierenden.

Im Fach Biologie geht der Preis an den Privatdozenten Dr. Markus Piotrowski von der Ruhr-Universität Bochum. Er ist ein Pionier bei der Etablierung von eLearning-Konzepten in der laborbiologischen Lehre und hat an der Universität Bochum den pflanzenphysiologischen Kurs „PpÜ goes digital“ designt und umgesetzt. In diesem eLearning-Angebot werden interaktiv die Grundlagen experimentellen Arbeitens vermittelt, Arbeitsweisen in Tutorial-Videos vorgestellt und online-Antestate geschrieben. Die Studierenden sind von diesem Angebot als Vorbereitung auf die laborpraktischen Übungen, auch hinsichtlich der zeitlichen Flexibilität und der Wiederholbarkeit, begeistert. „Die positiven Erfahrungen erzielen bereits eine Multiplikatorwirkung in der Gesamtfakultät“, hob die Jury hervor.

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Im Fach Chemie geht der Preis an Professorin Dr. Lena Daumann, Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie bekommt den Preis für ihre innovativen Lehr- und Lernmethoden, die die Studierenden besonders aktiv am Lehren und Lernen beteiligen. In ihrer Vorlesung nutzt sie beispielsweise eine App, um Studierende mit interaktiven Quizfragen zu aktivieren; gleichzeitig gewinnt sie so spielerisch einen Überblick über den Wissensstand der Vorlesungsteilnehmer. Studierende können selbst ihre Klausuraufgaben stellen, indem jeder eine Aufgabe zur Klausur beiträgt. Zur Klausurvorbereitung werden diese Fragen online allen Studierenden zur Verfügung gestellt. „Lena Daumanns Prinzip für erfolgreiches Lernen betont erfolgreich die Autonomie der Studierenden“, resümiert die Jury.

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