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Neutronen- und Synchrotronforschung Aus Hahn-Meitner-Institut wird Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie

Redakteur: Olaf Spörkel

Seit dem 4. Juni tritt das Hahn-Meitner-Institut unter dem neuen Namen Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie auf. Das Zentrum will damit seine Zugehörigkeit zur Helmholtz-Gemeinschaft betonen.

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Berlin – Die Berliner Forschungseinrichtung will mit dem neuen Namen auch die wissenschaftliche Neuorientierung durch die Fusion mit der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft für Synchrotronstrahlung (BESSY) unterstreichen, die zum 1. Januar 2009 vollzogen werden soll. Das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) betreibt den Forschungsreaktor BER 2 und forscht auf dem Gebiet der Photovoltaik. Nach der Fusion mit BESSY wird das HZB etwa 1000 Mitarbeiter beschäftigen und über einen Etat von ca. 100 Millionen Euro verfügen.

Nach Ansicht von Prof. Dr. Michael Steiner, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Berliner Helmholtz-Zentrums, ist es sinnvoll, die in Berlin existierende Neutronen- und die Synchrotronstrahlungsquelle gemeinsam zu betreiben und zu nutzen. So ließen sich zum Beispiel grundlegende Fragen zu den Forschungsfeldern Magnetismus und Supraleitung beantworten.

„Insbesondere das kombinierte Experimentieren mit Photonen und Neutronen schafft einzigartige Forschungsmöglichkeiten zum Beispiel für die Strukturaufklärung komplexer Materialien“, betont Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

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