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Graphen in OLED´s BASF startet Graphen-Forschung mit Nationaluniversität Singapur

| Redakteur: Tobias Hüser

Die BASF und das Graphenforschungszentrum der Nationaluniversität Singapur kooperieren, um Graphen für organische Leuchtdioden (OLED) nutzbar zu machen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist es, Graphenfilme mit Material aus der organischen Elektronik zu koppeln, um effizientere und flexiblere Leuchteinheiten herzustellen.

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BASF-Forscher überprüfen physikalische Parameter bei der Herstellung graphenbasierter Stoffe.
BASF-Forscher überprüfen physikalische Parameter bei der Herstellung graphenbasierter Stoffe.
(Bild: BASF SE/ Lee Mawdsley )

Ludwigshafen, Singapur – Das Graphenforschungszentrum (GRC) der Nationaluniversität Singapur führt seine Graphenaktivitäten mit dem Fachwissen von BASF im Bereich der organischen Materialien zusammen. Das Team vom GRC wird die Synthese und Charakterisierung von Graphenfilmen übernehmen. Die Forscher haben bereits eine zum Patent angemeldete Methode entwickelt, die das zuverlässige Wachstum und den Transfer qualitativ hochwertiger Graphenfilme auf verschiedene flexible Substrate gewährleistet.

Dies ermöglicht den Einsatz in Solarzellen und Beleuchtungselementen. BASF entwickelt und stellt elektronisch aktive organische Materialien bereit, die dann zusammen mit den Graphenfilmen in eine Anwendung eingebaut werden können.

„Graphen ist ein faszinierendes Material, sowohl was seine elektronischen Eigenschaften als auch seine mechanische Festigkeit betrifft. Wir erforschen Graphen schon seit vielen Jahren und sind nun soweit, Partnerschaften mit Spitzenforschungszentren einzugehen, um die Anwendungsentwicklung zu beschleunigen und zu vervollständigen“, sagt Dr. Josef R. Wünsch, Senior Vice President Modeling & Formulation Research bei BASF, der auch für die Technologie-Inkubation in der Graphenforschung verantwortlich ist.

Graphen macht OLED´s preiswerter und flexibler

Das OLED-Projekt hat das Ziel, einen verlässlichen Prozess zu entwickeln, mit dessen Hilfe Graphen in OLED-Anwendungen übertragen und eingefügt werden kann. Hier stehen die Forscher vor der Herausforderung, mit Graphenschichten im Atommaßstab arbeiten zu müssen und diese effizient mit dem organischen Material zu verbinden. Sollte Graphen erfolgreich in OLED und andere, auf organischer Elektronik basierende Geräte integriert werden, macht es diese preiswerter, flexibler und effizienter.

„Graphen ist ein sehr wichtiger Baustein für die Zukunft der Beleuchtung und von Energiespeicherungssystemen mit niedrigem Gewicht. Wir erwarten von der Kooperation mit dem GRC, dass die Leistungsfähigkeit organischer Elektronik unter Einsatz von Graphen deutlich verbessert werden wird“, sagt Dr. Kitty Cha, Graphenforscherin bei BASF, die für das Projekt verantwortlich ist.

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