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Alle Gefäße bestehen aus nur wenigen Einzelteilen und sind dadurch entsprechend schnell und einfach zu verschließen und zu öffnen. Die Handhabung erfolgt manuell, ohne spezielles Werkzeug. Jedes Gefäß ist an ein integriertes Gassammelsystem angeschlossen, welches freigesetzte Säuredämpfe auffängt und einem externen Abluftsystem zuführt. Damit wird einerseits der Ofeninnenraum vor Säureeinwirkungen geschützt und andererseits werden Emissionen in die Raumluft vermieden.
Reinheit der Gefäße und Wiederfindungsraten
Das von Berghof entwickelte, spezielle isostatische Pressverfahren zur Herstellung der Druckgefäße ermöglicht die Fertigung von Teilen mit anspruchsvoller geometrischer Formgebung ohne dabei eine Vorzugsrichtung im Material entstehen zu lassen. Dies ist Grundvoraussetzung um Druckgefäße ohne Stützmantel aus hochreinem TFM-PTFE fertigen zu können. Die nach diesem Verfahren hergestellten Gefäße zeichnen sich durch hohe Reinheit des Materials und eine lange Lebensdauer aus (s. Tab. 1).
Mit der hier vorgestellten Aufschlusstechnik werden über Jahre hinweg verlässliche Analysenergebnisse erzielt, was Abbildung 3 belegt. Dargestellt sind die in einem Labor ermittelten Analysenergebnisse von Quecksilber in zertifiziertem Thunfisch (Referenzmaterial BCR-463) im Zeitraum von August 2005 bis Juli 2008. Die mittlere Wiederfindungsrate über diesen Zeitraum beträgt 93,3 Prozent mit einem Variationskoeffizienten von 6,4 Prozent.
Betriebskosten und Kosten pro Analyse deutlich verringert
Die Handhabung des Mikrowellenaufschlusssystems Speedwave four von Berghof, insbesondere der Gefäße, ist stark vereinfacht. Darüber hinaus wird mit diesem Geräte- und Gefäßkonzept der Bedarf an Verbrauchsmaterial deutlich verringert. Daraus resultiert in der Praxis eine merkliche Senkung der Betriebskosten und damit der Kosten je Analyse.
*Dr. D. Gutwerk, Berghof Products + Instruments GmbH, 72800 Eningen
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