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Bio- & Pharmaanalytik

Methoden zum qualitativen und quantitativen Nukleinsäure- und Proteinnachweis bilden die zentralen Säulen der Bioanalytik. Das Spektrum an Technologien und Applikationen im Bereich der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung wächst unaufhaltsam. In dem Special Bioanalytik zeigen wir Ihnen, welche Gerätelösungen derzeit auf dem Markt sind. Darüber hinaus stellen wir Ihnen Entwicklungen und neue Applikationen etablierter Verfahren vor.

Überreizt: Wie Zellen sich vor mechanischem Stress und uns vor Krankheit schützen

Essentielle Reaktion auf Berührungsreize

Überreizt: Wie Zellen sich vor mechanischem Stress und uns vor Krankheit schützen

Die Ionenkanäle PIEZO 1 und PIEZO 2 sind dafür bekannt, dass sie sich auf leichteste Berührungsreize hin öffnen. Nun haben Forscher am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin herausgefunden, dass die Kanäle auch auf Spannungsänderungen reagieren. Diese Spannungsempfindlichkeit scheint eine evolutionär sehr alte Eigenschaft der Kanäle zu sein, die Zellen vor mechanischem Stress schützt. Ist sie verändert, kann dies zu einer Erkrankung führen, von der auch Eisschnellläuferin Claudia Pechstein betroffen ist. lesen

Warum lässt das Orientierungsvermögen im Alter tendenziell nach?

Orientierungsprobleme

Warum lässt das Orientierungsvermögen im Alter tendenziell nach?

Nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit lässt bei alten Menschen nach. Wie Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) nun entdeckt haben, können sich ältere Menschen auch schlechter orientieren. Sie nutzen für ihre Experimente sowohl reale Umgebungen wie auch computergenerierte Szenerien. lesen

Überraschende Immunreaktion: Melanin entlarvt gefährlichen pathogenen Pilz

Aspergillus fumigatus

Überraschende Immunreaktion: Melanin entlarvt gefährlichen pathogenen Pilz

Ein internationales Wissenschaftlerteam wirft mit einer jüngst in „Nature“ veröffentlichten Studie neues Licht auf die Immunreaktion unseres Körpers auf einen gefährlichen krankheitserregenden Pilz. Jährlich fordern Infektionen mit Aspergillus fumigatus etwa 200.000 Menschenleben und verursachen bei Millionen von Patienten Lungenerkrankungen und Allergien, zum Beispiel Asthma. Unter Beteiligung der Friedrich-Schiller-Universität Jena fanden die Forscher einen unerwarteten Anhaltspunkt, der nun im Kampf gegen den tödlichen Pilz helfen könnte. lesen

Braunes Fettgewebe ohne Radioaktivität untersuchen

Nicht-invasive Methode

Braunes Fettgewebe ohne Radioaktivität untersuchen

Nicht jede Art von Fettgewebe ist schädlich: Das so genannte Braune Fettgewebe steigert den Stoffwechsel und verhilft so den Körper zu einem erhöhten Energieumsatz. Einem Team der Technischen Universität (TUM) und des Helmholtz Zentrums München ist es nun gelungen, die Aktivität des Braunen Fettgewebes ohne Injektion von Substanzen sichtbar zu machen. lesen

Neuer Hemmstoff gegen gefährliche bakterielle Biofilme

Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa

Neuer Hemmstoff gegen gefährliche bakterielle Biofilme

Forscher am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben ein neues kleines Molekül entwickelt, das die Bildung gefährlicher Biofilme unterdrückt und sich oral verabreichen lässt. Es könnte neue Hoffnung beim Kampf gegen Antibiotika-resistente Krankenhauskeime wie Pseudomonas aeruginosa geben, die alle Organe des Menschen sowie Implantate befallen und in Biofilmen lange Zeit im Körper überdauern können. lesen

Geschenk steigert die Chance männlicher Spinnen bei der Fortpflanzung

Listspinnen-Weibchen zeigen ungewöhnliches Verhalten

Geschenk steigert die Chance männlicher Spinnen bei der Fortpflanzung

Phermone spielen in der Natur eine wichtige Rolle bei der Fortpflanzung. Biologen der Ludwig-Maximilians-Universität München haben bei den Weibchen einer Spinnenart nun ein ungewöhnliches Verhalten entdeckt: Weibliche Listspinnen reagieren auf die Qualität des „Insekten-Geschenks“, das ihnen vom Männchen überreicht wird. lesen

Kein Doping: Zu viel EPO im Blut durch raffinierte vererbte Mutation

Erbliche Erythrozytose

Kein Doping: Zu viel EPO im Blut durch raffinierte vererbte Mutation

EPO ist vor allem durch zahlreiche Doping-Fälle im Profisport bekannt. Der an der Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) beteiligte Wachstumsfaktor wird für illegale Anwendungen im Doping aber auch als legales Therapeutikum biotechnologisch hergestellt. Hingegen bildet der Körper mancher Menschen selbst zu viel körpereigenes Erythropoetin, wodurch die Anzahl roter Blutkörperchen in ihrem Blut krankhaft ansteigt. Als Ursache für eine erbliche Form dieser als Erythrozytose bezeichneten Erkrankung, konnten Forscher jetzt eine raffinierte Genmutation ausmachen. lesen

Zirkadianes Licht: Fit für den Tag mit dem richtigen Licht?

Fraunhofer-Projekte bestätigen positive Effekte

Zirkadianes Licht: Fit für den Tag mit dem richtigen Licht?

Natürliches Licht stimuliert viele vegetativ-hormonelle Prozesse im menschlichen Körper und trägt entscheidend zu unserer Tagesform bei. Heutzutage verbringt der Mensch jedoch einen Großteil des Tages unter künstlicher Beleuchtung. Moderne Beleuchtungstechnik erlaubt es jedoch heute bereits, das Farbspektrum von elektrischen Leuchten automatisch und tageszeitspezifisch anzupassen – mit offenbar positiven Effekten auf den Menschen. Am Fraunhofer UMSICHT berichten Experten aus der Praxis und stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor. lesen

Neue WHO-Leitlinie: Sicher mit Nanomaterialien arbeiten

Schutz vor Gesundheitsrisiken

Neue WHO-Leitlinie: Sicher mit Nanomaterialien arbeiten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine internationale Leitlinie veröffentlicht, um Beschäftigte vor möglichen Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz durch hergestellte Nanomaterialien (manufactured nanomaterials) zu schützen. Die Leitlinie, die sich an Regierungen und Experten in den mehr als 180 Mitgliedsstaaten der WHO richtet, enthält Empfehlungen zur Gefährdungsbeurteilung und zu geeigneten Arbeitsschutzmaßnahmen beim Umgang mit hergestellten Nanomaterialien. lesen

Ameisen halten sich Artgenossen als Sklaven

Betreuung der Brut

Ameisen halten sich Artgenossen als Sklaven

In der Natur geht es oft brutal zu: Es zählt das Gesetz des Stärkeren. So überfallen bestimmte Ameisen ihre Artgenossen, um deren Nachkommen zur Betreuung der eigenen Brut zu nutzen. Forschende der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben nun entdeckt, das wahrscheinlich bestimmte Genexpressionen für dieses Verhalten verantwortlich sind. lesen

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